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Lampenfassung in Telefonhörer unterbringen

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  • Lampenfassung in Telefonhörer unterbringen

    Moin.

    Ich habe auf dem Dachboden ein schönes altes Telefon (FeTAp 611) gefunden, das zwar leider nicht mehr funktioniert, aber dennoch so einiges hermacht - allein das Gefühl, wenn man die Wählscheibe bedient...
    Mein Plan ist jetzt, es zu einer Tischlampe umzubauen, konkret also: Von innen ausschlachten, eine Lampe in die Hörmuschel integrieren und dann ein Kabel zwecks Stromversorgung durchziehen. Und das Spiralkabel muss ich auch noch mittels Draht o.ä. versteifen, sonst bringt das ja nicht so viel.

    In der Praxis stehe ich nun - auch bzw. gerade mangels Erfahrungen auf dem Gebiet der Lampenmontage - vor einem kleine Problem: Wie sorge ich dafür, dass eine E14-Lampenfassung in der Hörmuschel hält?
    Ich kann ja nicht mal eben ein paar Schrauben durchs Gehäuse jagen, Heißklebe wäre vermutlich unverantwortlich und ein Gewinde habe ich ob der Beschaffenheit des Telefons auch nicht zur Verfügung.
    Kennt da jemand ganz spontan eine Möglichkeit, wie ich das zum halten bekomme?

    MfG
    wehzehente

  • #2
    Ich würde da nur mit Niederspannung arbeiten. Im Telefon hast du ja Platz für ein Netzteil. LEDs kannst du dann durchaus mit Heißkleber in den Hörer kleben. Großer Vorteil ist, dass Heißkleber nicht wirklich gut hält und sich bei Bedarf durch erwärmen auch wieder entfernen lässt

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    • #3
      Zitat von Jan-Inf Beitrag anzeigen
      Ich würde da nur mit Niederspannung arbeiten.
      Auf die Gefahr hin, dass ich dich nicht richtig verstehe oder gerade Begriffe durcheinander bringe: Mehr als Niederspannung kriege ich doch ohnehin nicht aus der Steckdose, oder? Was genau soll ich da denn noch kompensieren?
      Wobei ich jetzt über einen 12V-LED-Reflektor nachdenke, das würde ja auch im Hörer viel besser aussehen und ließe sich auch reinkleben...

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      • #4
        Die Begriffe sind ja auch Recht ungünstig. Ich nehme an es geht um Niedervolt, also typischer Weise Wechselstrom mit 12-24V.

        Ist auf jeden Fall sicherer, aber beim Upcycling will man ja meist einen eher nostalgischen Look. Da macht sich eine echte Glühbirne natürlich besser. Zum Kleben gibt es ja unzählige Möglichkeiten. Heißkleber, 2K-Kleber, 2K-Knetmasse, Silikon ...

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        • #5
          Hallo,

          die Hörermuschel kannst du doch sicher aufschrauben, oder? Dann ist es doch einfach: aufschrauben, Lautsprecher raus und die Muschel entsprechend bearbeitet, dass ein 12V LED Spot rein passt. Als Zuleitung kannst du dann sogar das Kabel vom Hörer nehmen. Nimmst du jeweils 2 Adern für plus und minus. Du wirst da ja wohl keinen 50 W LED Strahler rein bauen wollen.
          Netzteil ins Telefon und schon fertig.

          Stelle ich mir interessant vor. Gute Idee.

          MfG
          Michael

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          • #6
            Zitat von jank Beitrag anzeigen
            Ist auf jeden Fall sicherer, aber beim Upcycling will man ja meist einen eher nostalgischen Look. Da macht sich eine echte Glühbirne natürlich besser.
            Stimmt schon, aber da ein Spot ja wesentlich flacher einzubauen wäre, könnte man dann auch mal den Hörer "auflegen" - hätte auch was.

            Zitat von Thunderford Beitrag anzeigen
            Als Zuleitung kannst du dann sogar das Kabel vom Hörer nehmen. Nimmst du jeweils 2 Adern für plus und minus.
            50W wollte ich jetzt zwar nicht einbauen, aber an 20W bis 35W hatte ich schon gedacht - soll ja auch zumindest irgendeinen praktischen Nutzen haben.
            Da kann ich tatsächlich besser ein "gescheites" Kabel durchziehen.

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            • #7
              Wenn man von Watt redet, aber Helligkeit meint, sollte man darauf achten, ob man von LED oder herkömmlichen Leuchtmitteln redet. Der Faktor im Vergleich liegt bei 6 bis 10.

              Ich habe 36 W LED-Strahler, die etwas die Helligkeit einer 300 W Halogenlampe haben. Und unsere 4 Pendelleuchten überm Esstisch sind mit jeweils 6 W LED bestückt, LEIDER nicht dimmbar. Das ist so hell, dass ich sie mit Farbfolie "runtergedimmt" habe, sonst erblindet man fast beim Essen.

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              • #8
                E14-Fassungen werden ja typischerweise für Leuchtmittel verwendet, die mit Netzspannung (230 V ~) betrieben werden.
                LED-Leuchtmittel werden über Vorschaltgeräte betrieben, die den Strom entsprechend begrenzen. Die Spannung ist dabei entweder ebenfalls auf 12 V oder 24 V fest eingestellt, oder die Spannung wird vom Vorschaltgerät entsprechend angepasst, um den entsprechenden Strom zu erreichen.
                Was man dort verwendet, hängt auch von den Leuchtmitteln ab

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                • #9
                  Wenn duch schon von der Glühbirne weg bist, dann würde ich einzelne LEDs nehmen. Da kannst du die Löcher in der Hörmuschel auf den passenden Durchmesser (3mm oder 5mm) aufbohren und die LEDs direkt einsetzen. Dann würde das mit nem passenden Netzteil oder sogar mit ner USB-Powerbank als Stromquelle funktionieren.

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                  • #10
                    Zitat von jank Beitrag anzeigen
                    Wenn duch schon von der Glühbirne weg bist, dann würde ich einzelne LEDs nehmen.
                    Konkret also z.B. >solche< Stücke?
                    Da fiele mir außer Kleber zwar endgültig keine Möglichkeit der Befestigung mehr ein, aber ansonsten ist das wirklich schlau. Okay, teurer als ein einzelner Strahler, aber die Dinger brennen ja auch erstmal 'ne Weile.
                    Das würde auch direkt meine eigentlich geplante Anschlussfrage beantworten, wie man möglichst elegant ein entsprechend großes Loch in die Hörmuschel bekommt (Löcher bohren und per Säge verbinden sieht bei meinem Talent immer so semi gut aus)...

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                    • #11
                      Wie wäre es, wenn du die Löcher im Hörer vergrößerst und dort einzelne LEDs einsetzt?
                      Die dann mit einzelnen Vorwiderständen versehen und mit der Stromquelle verbinden.
                      Man darf die LEDs aber nicht alle parallel an die Stromquelle hängen, da man sonst im Störfall eine Kettenreaktion auslöst, da die einzelne LED ja einen immer höheren Strom abbekommt, je weniger LEDs noch leuchten.
                      Ne reine Reihenschaltung hat aber den Nachteil, dass ein einzelner Fehler zu einem Totalausfall führt.
                      Die Lösung ist also, mehrere kleine Netzteile für kleine Gruppen von LEDs zu verwenden

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                      • #12
                        Wie ich oben gesagt und wir Jan-Inf es nochmal ausgeführt hat. Einfache kleine LEDs wie diese hier.

                        https://www.pur-led.de/leuchtdioden/...xoCQ1wQAvD_BwE

                        Gibt es in verschiedenen Größen, für alle möglichen Spannungen von 2 bis 12V. Wenn man halt ne LED mit 3mm Durchmesser hat bohrt man ein 3mm Loch in die Hörmuschel und steckt die LED von innen rein. Wenn es wackelt noch einen Tropfen Heißkleber drauf. Wie man solche LEDs abschliesst kann man im Web nachlesen, ist aber Physik für Anfänger ...

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                        • #13
                          Moin.

                          Nachdem ich das Telefon jetzt einigermaßen fertig habe (der Draht fehlt noch, da arbeite ich noch an der passenden Stelle für die Montage) möchte ich mich erstens noch mal für die starke Hilfe bedanken, auch wenn ich es letztlich doch etwas anders gemacht habe.
                          Bei meinem konkreten Telefonmodell (FeTAp 611) kann man einen GU4-Reflektor einfach in die Hörmuschel legen und die Kappe wieder festschrauben - das hält dann:

                          Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: muschel-lampe.jpg
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Größe: 328,6 KB
ID: 98760 Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: muschel-lampe-an.jpg
Ansichten: 1
Größe: 658,4 KB
ID: 98761

                          Da GU4 mit nur 12V arbeitet, muss man dann halt tatsächlich einen Trafo einbauen, aber das ist hier platztechnisch ja kein Problem.

                          MfG
                          wehzehente

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