• Wenn dies Ihr erster Besuch hier ist, lesen Sie bitte zuerst die Hilfe - Häufig gestellte Fragen durch. Sie müssen sich vermutlich registrieren, bevor Sie Beiträge verfassen können. Klicken Sie oben auf 'Registrieren', um den Registrierungsprozess zu starten. Sie können auch jetzt schon Beiträge lesen. Suchen Sie sich einfach das Forum aus, das Sie am meisten interessiert.

Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Wenn der Makita Akku Lader (LiIon) einen gesunden Akku als defekt verweigert

Einklappen
X
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • #16
    Zitat von Xeno Beitrag anzeigen
    Also Reparaturen klar, aber kein Gebastel.
    Der Satz gefällt mir. Akkus bringen enorme Leistungen auf und können unter falscher Handhabung oder eben Gebastel mehr als nur warm werden.

    Heimwerker.de
    Heimwerker-Blog
    Werkzeugtests

    Kommentar


    • #17
      Zitat von Xeno Beitrag anzeigen
      Ist ja ein riesen Argument gegen Makita wenn das anscheinend öfters vorkommt.
      Öfters sicher nicht ... denn bei normalem Gebrauch ist mit diesem genannten Fehlerbild nicht zu rechen (das also alle Zellen noch intakt sind), die einzigste Ursache wird mehr wie 3x nacheinander den heißen Akku ins Ladegerät stecken sein (will es aber auch nicht probieren )!

      Denn die Art Sicherheitseinrichtung von Makita/Sony tritt eigentlich nur bei Zellenverschleiss ein, und da die Sony-Zellen sehr hochwertig sind, wurde die Fehlerrate denke ich mal auf diese magische Zahl 3 sehr nirdrig angesetzt ... denn wenn, müssen die Zellen ja einen Schaden haben und die Platine macht dann lieber den Akku zu, als dass er anfängt zu kockeln und dadurch noch mehr Schaden verursacht (Sony kennt sich da glaub mit Bränden ganz gut aus).

      Doch klar ist das Ganze ärgerlich in der Sicht von Medellbau-Schraubern (), doch eher soll wohl auch wie erwähnt vehindert werden, dass Laien an den Akkus herumbasteln oder gar noch sehr minderwertige Zellen in die Akkus reinlöten, die dann ggf. die hohen Ladeströme nicht abkönnen (wobei ein neuer Akku meist nur wenige Euro mehr kostet).

      Also macht Makita dies doch alles zum wohle des Kunden ....



      Aber bei NoName-Akkupacks soll das Sicherheitsdingens nicht verbaut sein, da könntet ihr also Fehlermeldungen sammeln und rumhandtieren/bruzeln wie ihr wollt ...


      Ach ja, wenn die Platine defekt ist, funktioniert die Überlastabschaltung an der Maschine ja auch nicht mehr, oder?
      Ditschy
      Motto: Wir sind zu arm um billig zu kaufen!

      Kommentar


      • #18
        Zitat von Mr.Ditschy Beitrag anzeigen
        (Sony kennt sich da glaub mit Bränden ganz gut aus).
        Ich glaube du meinst Samsung

        Kommentar


        • #19
          Nö ..........
          Ditschy
          Motto: Wir sind zu arm um billig zu kaufen!

          Kommentar


          • #20
            Hab übers Jahr mal wieder ein paar defekte Akkus geschlachtet ... da sieht man zumindest, dass es Sony-Zellen sind.

            Hier ein paar Bilder von dem ganzen geschraube und gelöte (warum es manche um 90° verdreht, verstehe ich auch nicht, sorry dafür).
            Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: W_Makita Akku Zellentausch 18V_aus 2 mach 1_v1_01.01.2017_©mr.ditschy.jpg
Ansichten: 1
Größe: 348,3 KB
ID: 84914

            Zellentausch, aus 2 mach 1
            Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: W_Makita Akku Zellentausch 18V_aus 2 mach 1_v2_01.01.2017_©mr.ditschy.jpg
Ansichten: 1
Größe: 288,7 KB
ID: 84916

            Ggf. Einzelladung
            Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: W_Makita Akku Zellentausch 18V_aus 2 mach 1_v3_01.01.2017_©mr.ditschy.jpg
Ansichten: 1
Größe: 268,2 KB
ID: 84917

            Nach dem zusammenlöten wird zum Schluß nochmals geladen
            Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: W_Makita Akku Zellentausch 18V_aus 2 mach 1_v4_01.01.2017_©mr.ditschy.jpg
Ansichten: 1
Größe: 317,8 KB
ID: 84915

            So wurden aus 8 defekten Akku-Packs. wieder 5 funktionierende gemacht.
            Gehen halt leider nur mit dem Modellbaulader zu laden, aber im Hobbyraum oder für Bastelzwecke ist dies ok.
            Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: W_Makita Akku Zellentausch 18V_aus 2 mach 1_v6_01.01.2017_©mr.ditschy.jpg
Ansichten: 1
Größe: 204,6 KB
ID: 84918
            Ditschy
            Motto: Wir sind zu arm um billig zu kaufen!

            Kommentar


            • #21
              Hi Ditschi,
              ich habe mittlerweile auch 8 defekte Akku‘s hier. Auch die nachgemachten sind ganz schnell am Ende.
              jetzt wollte ich das wie du machen und mal schauen wie viel heile ich dabei zusammen bekommen.
              Hast du die Platine beim um löten Strom los gehabt? Und kannst du mir ein Bild beim laden des zusammen gebauten Akkus zeigen? Am liebsten hätte ich ja einen Stecker am Akku gelötet.

              ich brauch allerdings noch so ein Modellbaulader. Ich muss mal schauen was der kostet und welchen ich nehme.

              Kommentar


              • #22
                Ein original (viele Nachbauten im Netz, auf Wasserzeichen/Seriennr. achten) IMAX B6 AC ist ein guter Einsteiger-Lader.
                Ich habe ansonsten noch ein Junsi 308 Duo.

                Kommentar


                • #23
                  Mein nächster Akku- Modellbaulader wird deffinitiv ein "SKYRC Q200", der kleine davon heißt "SKYRC D100".



                  Zitat von Fritz_von_Paten Beitrag anzeigen
                  Hast du die Platine beim um löten Strom los gehabt?
                  Nö wozu, wenn die Fehlermeldung 3x vom Makita Ladegerät erkannt wurde, ist eh Feierabend .... sonst klar, dann darf die Platine nicht stromlos werden (dies aber das umlöten recht schwierig macht, auch schon vom Händling).


                  Zitat von Fritz_von_Paten Beitrag anzeigen
                  Und kannst du mir ein Bild beim laden des zusammen gebauten Akkus zeigen?
                  Gerade nicht, aber dazu kannst du einfach eine 18V BML/DML186 LED-Taschenlampe umbauen (oder günstiger die 14,4V BML/DML146).
                  Ditschy
                  Motto: Wir sind zu arm um billig zu kaufen!

                  Kommentar


                  • #24
                    Hallo Xeno,

                    den lader den du mir nanntest ist für 6 Zellen und das akkupack von Makita hat doch 10 Zellen.
                    Den Preis für ein lader ist für den Zweck ja super.


                    Hi Ditschi,

                    Dann habe ich alle Platinen gesperrt. Ich hatte es gefühlte 100 mal versucht ob das originale Ladegerät die Akkus doch noch mal nimmt. Aber wenn ich die dann eh mit einen anderen lader lade ist das den Werkzeugen ja eh egal oder nicht?

                    mit der Taschenlampe als Ladestation ist ne gute Idee, ich habe ne alte die kaputt gegangen ist.

                    viele Grüße
                    friedhelm

                    Kommentar


                    • #25
                      6 Zellen Ladegerät reicht, denn es sind entweder 5 oder 2x5 Zellen im Akku enthalten (also es sind zwar dann 10 Stück drin, werden aber Paarweise verlötet).
                      Ditschy
                      Motto: Wir sind zu arm um billig zu kaufen!

                      Kommentar


                      • #26
                        Hier ein Update eines Neulings.

                        Das Thema ist wohl so alt wie die Makita Ladegeräte. nun bin ich scheinbar der erste der es geschafft hat, den Teilen neues Leben einzuhauchen.

                        Mein Junior brachte mir zwei DC10WA, beide mit der Fehleranzeige "Akku defekt". Es waren unterschiedliche Releases, also verschiedene Platinen im selben Gehäuse. Nachdem ich die Geräte untersucht habe und deren Funktion einigermaßen verstanden habe, war schon mal die Aussage möglich, dass es nicht die Spannungserzeugung war, sonder eindeutig die Laderegelung auf der Sekundärseite. Da die üblichen Macken wie ausgetrocknete oder aufgeblähte Elkos erstmal nicht erkennbar waren, musste dann doch zur logischen Fehlersuche gewechselt werden. Glücklicherweise hatte ich ein funktionsfähiges Referenzgerät zum Vergleichen.

                        Nun aber die technische Erklärung zum Fehler ...
                        Sekundärseitig werden zwei Spannungen generiert, die Ladespannung und die Versorgungsspannung für die Regelung. Letztere wird nach der Gleichrichtung über einen 1000µF/35V gesiebt. Da stehen dann etwa 10-12V an (ohne Akku-Ladung!!!). Die Spannung ist im Fehlerfall recht instabil, und wenn man die Leiterbahn verfolgt plötzlich ganz weg. Der Grund hierfür ist ein Leiterbahn-Bruch an der Lötstelle des Elkos. Vermutlich durch die wiederkehrende Belastung beim Gebrauch des Gerätes wackelt der Elko und die Leiterbahnen um dessen Lötstellen reißen.
                        Nach dem Reparieren der Leiterbahn funzen beide Geräte wieder.

                        Wer also noch defekte Ladegeräte hat kann dies mal prüfen. Die Leiterbahnen auf einem längeren Stück freikratzen und über die Bruchstellen hinweglöten oder mit einem dünnen Draht zusätzlich verstärken.

                        Aber eine Frage in die Runde ... bin ich nach all der Zeit in der dieser Fehler besteht der erste der ihn lokalisiert hat ???
                        Im Netz habe ich keine Hinweise auf mögliche Abhilfe gefunden.

                        Kommentar


                        • #27
                          Kommt vielleicht auch auf den Umgang der Teile an, ich selbst hatte zumindest bei Neukauf, noch keine Makita Akku-Probleme.
                          Ditschy
                          Motto: Wir sind zu arm um billig zu kaufen!

                          Kommentar


                          • #28
                            Stimmt, ich mit meinem privaten auch noch nicht.
                            Mein Junior hatte mich gefragt, weil sie in der Firma etliche Makitas haben, ... und fast alle Ladegeräte defekt waren ... Handwerkereinsatz eben.
                            So hatte ja erst zwei Ladegeräte flott gemacht. Heute Abend haben dann noch drei Stück auf dem Arbeitstisch gelegen, zwei davon sind schon wieder intakt. Das Dritte ist vom Rep.-Aufwand her indiskutabel. Aber alle wiesen die gleichen Risse der Leiterbahn auf. Aus der Erfahrung heraus habe ich noch weitere Kleinteile getauscht, die bereits leichten Verschleiß zeigten. Das waren die kleinen Elkos primärseitig. Aber mittlerweile dauern Reparatur und Prüfung nur noch etwa 10 Minuten.

                            Zur Reparatur sei noch folgendes bemerkt.
                            Ein Oszilloskop ist bei einer solchen Fehlersuche fast unumgänglich, da man zur Kontrolle der Spannungen auch deren Welligkeiten betrachten muss. Auch die Impulsverläufe in den Schaltnetzteilen ändern sich mit zunehmendem Alter bzw. Verschleiß.

                            Einen Vorwurf an Makita würde ich dennoch nicht wagen, denn es sind keine "programmierten Verschleißstellen" wie z.B. Elko vorm Leistungstransistor (Hitze). Nur dass der Hersteller noch nicht reagiert hat wundert mich. Ein Werkzeuglieferant hier in der Umgebung hat Makita sogar wegen der häufigen Probleme aus dem Programm genommen.

                            Kommentar


                            • #29
                              zu den gesperrten Akkus ...
                              habe im Netzt einige Schlagwörter gesehen wie z.B.
                              "Makita Akku zurücksetzen bzw. ... resetten"
                              hilft das nicht?

                              Klar ist, dass Li-Akkupacks intern verwaltet werden und die interne Absicherung bei Ladungsunterschreitung den Akku sperrt. Je nach Hersteller lässt sich dies jedoch zurücksetzen. Manchmal hilft sogar simples Hochladen der Zellen, wenn man diese hinter der Elektronik mit entsprechender Vorsicht ansteuert.

                              Kommentar


                              • #30
                                Dann lese den Thread von vorn.

                                Wozu soll Makita reagieren (weiter ist das DC10WA eh am auslaufen)?

                                Und unsere Fachhändler verkaufen das, dass die Kunden kaufen ... und so lange Makita gekauft wird, fliegt da nichts raus, es wird eher mehr (wobei ich eh online bestelle, also mir egal).
                                Ditschy
                                Motto: Wir sind zu arm um billig zu kaufen!

                                Kommentar

                                Lädt...
                                X