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Heizkörper zum Tapezieren abmontieren?

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  • Heizkörper zum Tapezieren abmontieren?

    Hallo Mit-Heimwerker,

    Ich möchte Flur, Küche und Wohnzimmer tapezieren. Beim Entfernen der vorigen Tapete kam mir der Gedanke, vielleicht mal die Heizkörper zu demontieren, um dahinter problemlos tapezieren zu können. Das würde die Sache vereinfachen und auch noch gut aussehen, da es ja ansonsten doch immer mal hier und da ein Fältchen dahinter geben kann.
    Ich frage mich, ob es den Aufwand aber wert ist mit Wasser aus dem Heizkörper lassen, abschrauben, dann wieder dranschrauben und die Anlage befüllen. Auch habe ich bisschen Bedenken, dass ich die Anschlüsse nach inzwischen 17 Jahren danach nicht mehr dicht bekomme oder sonst was passiert.
    Es wären in Summe vier Heizkörper, die ich de- und wieder montieren müsste.

    Was meint ihr dazu? Hat da jemand Erfahrung?

    Danke

    Holger

  • #2
    Ob es den Aufwand wert ist kannst ja nur du entscheiden. Als Perfektionist wird man vielleicht eher den umständlichen Weg wählen die Heizkörper abzubauen aber ich würde mal tippen , dass in 99% aller Fälle hinter den Heizungen einfach auf neue Tapete verzichtet wird.

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    • #3
      Das hätte natürlich den Vorteil, dass man auch gleich die Isolierung an der Stelle verbessern könnte. Direkt am Heizkörper kann die ja eigentlich kaum dick genug sein.
      Dabei meine ich aber nicht diese 10 mm Styroporplatten mit der Alukaschierung. Die sind doch eher was fürs Gewissen

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      • #4
        Gibt es eigentlich noch keine Möglichkeit Heizkörper so zu verbauen, dass man sie komplett ohne Wasserverlust ab- und wieder anbauen kann? Sowas wie 2 Hahnblöcke hintereinander? Einfach alle 4 Ventile schliessen, zwischen den Hahnblöcken die Verbindungsschrauben lösen und es müsste nicht merh auslaufen als ein paar Milliliter Wasser.

        Klar, könnte man sicher selber bauen, einfach zwei 3/4"-Kugelhähne (mit Vierkant oder abschraubbarem Griff) zwischen Hahnblock und Heizkörper und fertig. Oder 2 Hahnblöcke direkt hintereinander? Aber das ist ja so eine offensichtliche Idee, dass es das doch eigentlich schon von der Stange als komplettes Modul geben müsste. Einmal nachgerüstet wäre sogar der Ab- und Anbau zum Tapezieren eine saubere Sache von wenigen Minuten. Da ich im Sommer eh die ganze Heizungsanlage erneuere hab ich schon dran gedacht sowas mit einzuplanen.

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        • #5
          Klar, kann man machen.
          Man kann auch in den Rohren alle 10 cm einen Hahn setzen, falls dazwischen mal das Rohr kaputt geht.
          Superpraktisch, braucht man die Anlage nicht entleeren, füllen, entlüften.
          Oder man überlegt, wie oft man so im Schnitt die Heizkörper demontieren muß, und lässt den Blödsinn einfach bleiben.
          Was man auf jeden Fall beachten sollte, ist das nicht zu unterschätzende Gewicht eines mit Wasser gefüllten Heizkörpers...
          Und im Übrigen ist es auch nicht wirklich schlimm, wenn mal das Wasser in der Anlage erneuert wird!
          Zuletzt geändert von Duke; 09.03.2019, 11:22.
          Gruß,
          der Duke


          Wenn´s gut werden soll, lass bloß keinen Architekten planen!

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          • #6
            Da musste ich auch gleich dran denken. Ich hatte so das Bild von einem alten gusseisernen Rippenheizkörper mit 200x140x25 cm vor mir. Den braucht man ja kaum festschrauben, der steht schon vom Gewicht

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            • #7
              Ich hatte hier grade ein paar Heizkörper, die ich ausbauen musste, weil teilweise der Putz erneuert werden muss oder die Heizkörper ganz auf den Schrott kommen. Da die Heizungsanlage aber noch in Betrieb ist war halt nix mit Komplettentleerung und da hätte ich so ein zusätzliches Sperrventil schon gebrauchen können.

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              • #8
                Einzelne Ventile im Vor- und Zulauf sieht man ja durchaus zuweilen. Doppelventile, damit man dazwischen trennen kann, halte ich aber auch für übertrieben. Ernsthafte Heizkörper möchte man einfach entleeren bevor man sie bewegt. Bei den kleinen Dingern über die man in der Gästetoilette ein kleines Handtuch hängen kann, wäre es vermutlich noch gut machbar sie mit Wasser zu bewegen, aber da lohnt es dann auch gleich wieder nicht.

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                • #9
                  Die gusseisernen mit 1,2m Länge waren auch leer nicht gut zu bewegen. Aber so ein "moderner" Typ22 hat pro qm Fläche nur rund 10 Liter inhalt. Bei mir sind hauptsächlich 80x60 verbaut, das reicht je nach Vorlauftemperatur für 10-15m². Die wiegen leer 25kg und befüllt 30kg - weder an dem einen noch an dem anderen hebe ich mir einen Bruch.

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                  • #10
                    Zitat von jank Beitrag anzeigen
                    Ich hatte hier grade ein paar Heizkörper, die ich ausbauen musste, weil teilweise der Putz erneuert werden muss oder die Heizkörper ganz auf den Schrott kommen. Da die Heizungsanlage aber noch in Betrieb ist war halt nix mit Komplettentleerung und da hätte ich so ein zusätzliches Sperrventil schon gebrauchen können.
                    Dann entleert man die Anlage, demontiert die betroffenen Heizkörper, stopft die Anschlüsse ab und füllt die Anlage wieder, kein Drama, mein täglich Brot.
                    Nochmal: Wie oft baust Du die Heizkörper ab?
                    Das einzige, was Sinn macht, sind absperrbare Rücklaufverschraubungen. Der Vorlauf lässt sich eh´ am Themostatventil abstellen.
                    Wenn Du es richtig praktisch haben willst, solltest Du über einzelne Entleerungshähne (KFE - Ventil) an jedem Heizkörper nachdenken, da gibt es bestimmt dezente, unauffällige Teile, die nicht so auffallen, wie die normalen. Dann sperrt man Vor- und Rücklauf am HK ab, entleert ihn, und braucht später in der Regel auch nur diesen HK entlüften.
                    Gruß,
                    der Duke


                    Wenn´s gut werden soll, lass bloß keinen Architekten planen!

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