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Gas-Durchlauferhitzer für ein Haus?

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  • Gas-Durchlauferhitzer für ein Haus?

    Moin.

    Meine Heizung kostet mich nur für die Wasserbereitstellung ca. 35€/Monat. Diese Kosten würde ich gerne minimieren und stattdessen z.b. in einen Gas-Durchlauferhitzer investieren. Wie seht ihr das? Funktioniert das für ein Einfamilienhaus, wenn der Erhitzer im Keller ist? Reicht da z.b. ein 10l Vorratstank damit das Wasser gleich warm rauskommt? Mehr duschen als in einer Mietwohnung tuen wir ja schliesslich auch nicht....

    Wer hat das gemacht und hat Erfahrungen, oder wer sieht gute Gründe das nicht zu machen?

    Gruss,
    Kai

  • #2
    Was hast Du denn jetzt für eine Heizung?
    Gas? Strom?
    Was genau meinst Du mit Gas-Durchlauferhitzer?
    Eine Warmwassertherme?
    Die braucht keinen "Vorratstank", den ein Durchlauferhitzer (egal ob mit Strom oder Gas beheizt) erwärmt das Wasser beim Durchlauf, wie der Name ja sagt.
    Je weiter entfernt das Gerät (egal, welches) von der Zapfstelle ist, um so länger dauert es, bis warmes Wasser aus dem Hahn kommt.
    Gruß,
    der Duke


    Wenn´s gut werden soll, lass bloß keinen Architekten planen!

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    • #3
      Im Moment ist das ein "normale" Buderus Gasheizung mit einem 200l Tank untendrunter. Da das gute Stück schon 18 Jahre ist, überlege ich mir Szenarien wie es danach weitergeht.

      Fakt ist, das die Heizung im Moment halt nur für das Heisswasser 30-35€ im Monat braucht. Im Schnitt wird im Haus 3mal am Tag geduscht, die Dusche ist im ersten Stock. Momentan sorgt halt der 200l Tank und die sogenannte "Schwerkraftpumpe" dafür, das oben das Wasser recht fix ziemlich warm aus der Leitung kommt. Und genau dieses Konzept kostet Geld. Das Wasser muss von morgens bis abends zur Verfügung stehen, da die Arbeitszeiten bei uns beiden relativ variabel sind. Darum die Alternative: Eine Gastherme, die zwar ein paar Liter in der richtigen Temperatur zur Verfügung stellt, aber ansonsten erst arbeitet wenn wirklich Wasser gebraucht wird. Ich würde das gerne von der Heizung selbst entkoppeln, weiss aber nicht ob sich das wirklch lohnt? Zum Beispiel: Was kostet bei einer modernen Heizung die Heisswasserbereitstellung in den Sommermonaten? Ich finde die 30€ entschieden zu hoch. Das habe ich vorher nie in einer Wohnung mit eigener Gastherme im Sommer verbraucht.....

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      • #4
        Ich möchte nicht "lehrmeisterhaft" wirken, aber ich übersetze dann doch mal ein paar Begriffe, ja?

        Also, Ihr habt momentan eine 18 Jahre alte Buderus - Heizung, bestehend aus einem Gaskessel, der auf einem 200 Liter - Speicher steht.
        Die sogenannte "Schwerkraftpumpe" kommt aus Absurdistan, denn entweder läuft eine Anlage über Schwerkraft, oder über eine Pumpe, demnach ist die "Schwerkraftpumpe" soetwas ähnliches wie ein "WLAN - Kabel".
        Ich denke mal, Du meinst die Zirkulationspumpe, die dafür sorgt, das immer warmes Wasser im Umlauf ist, sodas es schnell an den Zapfstellen ist, wenn es gebraucht wird.
        Eine Zirkulation kann man schon mal nicht an einem Durchlauferhitzer anschließen, daher hättest Du lange Auslaufzeiten, bis Warmwasser an den Zapfstellen ist.

        Du fragst, was bei einer modernen Heizung die Heisswasserbereitung in den Sommermonaten kostet?
        Nichts!
        Eine moderne Anlage hat in meinen Augen hat nämlich Solarunterstützung, zumindest für Warmwasser.
        Da solltest Du Dich mal eingehend beraten lassen...
        Gruß,
        der Duke


        Wenn´s gut werden soll, lass bloß keinen Architekten planen!

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        • #5
          .... ich möchte ja nicht den nächten Lehrmeister wie die letzten vor den Kopf stossen, muss aber dennoch berichtigen:

          Ich habe bewusst 'sogenannte "Schwerkraftpumpe"' geschrieben, weil eben keine elektrische Pumpe da ist. Der Heisswasserkreis ist allerdings wie bei einer Zirkulationspumpe mit zwei Anschlüssen an den Tank angeschlossen, aber das heisse Wasser wandert ganz alleine die Leitung rauf weils eben leichter ist. Das ganze Prinzip nennt sich Schwerkraftpumpe. Das Prinzip kennen (wie ich leider feststellen musste) allerdings auch nicht alle Heizungstechniker, von daher kein Problem wenn du das nicht wusstest.

          Solar gut und schön, allerdings hätte das hier im Sommer schonmal nicht geklappt, weil hier nämlich relativ viel Regen runtergekommen ist. Genauso wie die letzten Jahre war die Sonne nicht so oft da. Nachts und morgens(!!!) fehlt sie hier auch, damit müsste ich das Wasser in einem Tank in den Keller laufen lassen, was mich zumindest die Pumpe kostet. (unterm Dach fällt aus, da gehts einfach nicht.) Und wenn ich abends (eventuell Wanne oder Dusche) oder morgens (Dusche x2) Heisswasser benötige und das nicht da ist, dann wird es dafür ja mit Sicherheit etwas Gasbetriebenes geben was dann dafür anspringt. Damit ist die Aussage: "Verbraucht nichts" leider nicht ganz richtig was du aber ja weisst, weil du ja selbst "Solarunterstützung" geschrieben hast.
          Davon abgesehen ist Solar wegen unserer Ost-West Dachlage und der umgebenen Bebauung eine eher maue Investition, da die Erträge hier 20-30% unter dem maximal möglichen liegen. Davon abgesehen wäre es wirtschaftlich momentan (noch) sinnvoller, statt warmen Wasser Strom zu erzeugen, den einzuspeisen, davon Gas einzukaufen und damit wieder das Wasser zu heizen, was aber wegen der hohen Investition und dem eher schwierigem Ausblick was die Vergütung dafür betrifft eine eher fragwürdige Investition wäre.

          Kurz und schmerzlos: Kein zusätzliches Solar bis ich im Lotto gewonnen habe, aber im Prinzip ists schon richtig das in Erwägung zu ziehen.

          Also, zurück zur Frage:
          Wieviel m³ Gas verbraucht eine moderne Heizung bzw. eine Gastherme im Sommer für warmes Wasser für einem 2 Personen-Haushalt? Wir haben halt knapp 55m³/Monat, und das erscheint mir deutlich zu viel.

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          • #6
            Ich bin über die "Pumpe" gestolpert, weil entweder hast Du eine Pumpe, oder die Zirkulation läuft über Schwerkraft. Und da bei Dir ja das Wasser ganz alleine die Leitung raufwandert, ist es eben Schwerkraft, ohne Pumpe. Solche Anlagen sind mir sehr wohl bekannt, allerdings nicht unter dem Begriff "Schwerkraftpumpe".

            Was meine (moderne) Brennwertanlage im Sommer für Warmwasser an Gas verbraucht, kann ich Dir nicht sagen, unsere Abrechnungen erfolgen jährlich.
            Und pro Jahr verbrauchen wir ca. 1400 m³ Gas, das macht im Monat etwa 116,6 m³. Wenn man das jetzt aufdröseln würde, liegt man mit 55 m³ gar nicht mal so schlecht.

            Aus meiner Erfahrung kann ich Dir sagen, dass Heizen und/oder Warmwasserbereitung über Strom immer teurer ist als über Gas.
            Sicherlich gibt es heutzutage Alternativen, aber da Du ja nicht im Lotto gewonnen hast, ...
            Gruß,
            der Duke


            Wenn´s gut werden soll, lass bloß keinen Architekten planen!

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            • #7
              Mir wurde der Begriff Schwerkraftpumpe von einem Heizungstechniker genannt. Seis drum

              Und um Gottes Willen, über Strom wollte ich nicht .... wenn dann über Gas. In meiner alten Mietwohnung hatte ich ja auch so ein Teil, und da ich nicht mehr dusche als vorher....? Dummerweise habe ich mir da nie notiert was ich monatlich verbraucht habe.... :/

              116m³ ist schonmal deutlich weniger als was meine Heizung verbraucht. Ich werde im Schnitt bei ca. 155m³ für knapp 112m² liegen. Hm...

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              • #8
                Dann kann ich Dir nur empfehlen, eine neue Brennwertanlage anzuschaffen, die verbrauchen in der Regel ca. 20 - 25 % weniger Gas als die alten Kisten.
                Ich würde zu einem Kompaktgerät tendieren, ob nun Vaillant, Junkers, Vissmann oder Brötje mußt Du entscheiden, bzw. Dein Installateur empfehlen.
                Kompaktgerät deshalb, weil die Abmessungen recht gering sind, in etwa wie bei einer Kühl- Gefrierkombi, also 60cm breit, 60cm tief und ca. 140cm hoch.
                Im Prinzip ist das eine Heizungstherme, darunter befindet sich ein sogenannter Schichtenladespeicher mit 120 Liter Inhalt. Das ist zwar weniger Warmwasservolumen als Du jetzt hast, reicht aber völlig aus, da diese modernen Speicher anders aufgeheizt werden. Es ist durchaus möglich, damit eine Badewanne mit heißem Wasser zu füllen, selbst wenn die Wanne mehr Volumen hat als der Speicher.
                Zuletzt geändert von Duke; 07.08.2012, 16:04.
                Gruß,
                der Duke


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