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Splitter für Starkstrom

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  • Splitter für Starkstrom

    Hallo,

    bei uns hat sich der Backofen verabschiedet, d.h. ein neues Herd-Set muss her. Wir haben uns nun ein wenig umgeschaut und liebäugeln mit einer Induktionsplatte. Allerdings ist es hier oft so, dass diese einen Starkstromanschluss benötigt und der zugehörige Herd nur eine normale Steckdose. So eine haben wir aber nicht in in erreichbarer Nähe. Und ich habe wenig Lust, Schlitze zu stemmen, um eine neue Dose zu setzen.

    Zufällig bin ich in einem Geschäft über ein Verkaufspaket gestoßen, dass einen "Splitter" enthalten hat: Angeschlossen wird das Teil an den vorhandenen Starkstromanschluss und liefert dann als Ausgang einen Starkstromanschluss sowie eine 230V-Steckdose.

    Kennt jemand diese Teile? Taugen die was?
    diy-workblog.de

  • #2
    Kann ja praktisch nichts taugen.
    Ein normaler Anschluss liefert an einer Phase 230 V x 16 A = 3680 VA (W)
    Ein Drehstromanschluss liefert 3 x 400 V x 16 A = 19200 VA (W)
    Selbst wenn pro Platte nur die Spannung zwischen 2 Phasen genutzt werden sollte, wären das noch 6400 VA.

    Das bekommst du also nie brauchbar umgesetzt.

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    • #3
      Die im Haushalt üblichen Backöfen benötigen alle nur eine Phase. Sofern ein Herd mit 3 phasen angeschlossen wird sind zwei davon immer für das Kochfeld. So ist es wohl bei dir bisher auch, dein Kochfeld ist nicht autark sondern lässt sich über die Schalter am Ofen regeln.

      Dieser Powersplitter ist nichts anderes als eine Verteilerdose, die dir aus deinem Starkstromanschluss (Herdanschlussdose in der Wand) eine Phase abzweigt und auf eine Schukodose führt. Für wenig Geld, Fachwissen vorausgesetzt, auch schnell selbst erledigt. Meines Wissens nach ist eine solche Aufteilung eines Anschlusses aber nur zulässig, wenn die zugehörigen drei Sicherungsautomaten ausgetauscht werden gegen einen 3poligen Sicherungsblock. Im Fehlerfall ist dann nämlich die gesamte Verteilerdose stromlos, was ansonsten nicht der Fall wäre.

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      • #4
        Schon mal Danke für die Rückmeldungen!

        Ich hab von solchen Dingen keinen Plan.

        Für mich wäre das Thema an sich damit erledigt gewesen, als man mir gesagt hat, dass ich neben dem Starkstromanschluss auch noch eine normale Steckdose benötige. Nur zufällig hab ich in einem Geschäft beim Stöbern zufällig diesen Splitter entdeckt und mir nun die Frage gestellt, ob das nicht eine Lösung sein könnte (müsste ich natürlich anschließen lassen).

        Zitat von Jan-Inf Beitrag anzeigen
        Kann ja praktisch nichts taugen.
        Keine Ahnung. Wird zwar viel verkauft, was nichts taugt. Aber das scheint ja speziell für die Fälle zu sein, wenn eben keine normale Steckdose verfügbar ist. Würde es nicht gehen, würde der Verkauf wohl wenig Sinn machen oder? Ich frage mich eben, ob ich ggf. die 30 Euro plus Installation investiere und wir uns ein Induktionsfeld leisten oder ob es keinen Sinn macht und wir einfach einen normalen Herd samt Kochfläche kaufen.
        Zuletzt geändert von mala; 11.07.2018, 14:24.
        diy-workblog.de

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        • #5
          Wenn ich dich richtig verstehe, dass ihr in der Kueche an richtiger Stelle einen Starkstromanschluss habt und daran ein autarkes Kochfeld (das 2 Phasen vom Starkstrom will), sowie einen Herd (mit einer Phase/einem normalen Stecker), dann ist der Splitter das Richtige fuer euch. Vorausgesetzt, ihr koennt im Sicherungskasten den Starkstrom mit einem Griff ueber alle drei Sicherungen abschalten. Vor dem gleichen Problem stand ich auch gerade nach dem Umzug und dem Kauf einer neuen Kueche.

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          • #6
            Wie gesagt, ich kenn mich damit nicht wirklich aus. Wir haben eine Herdanschlussdose. Von dort geht ein entsprechendes Kabel an den Ofen. Das Kochfeld wird über die Schalter am Ofen geregelt.
            diy-workblog.de

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            • #7
              Das sollte kein Problem darstellen wenn eine normale Herdanschlussdose verbaut wurde. Ein Kochfeld arbeitet idR mit ein oder zwei Phasen gegen Null, also mit 2x 230V. Der Backofen kann dann an die verbleibenden Phase gegen Null angeschlossen werden. Genaueres zum Anschluss kann man aber erst sagen wenn es um ein konkretes Feld geht. Im Prinzip jedoch kein Problem. An deiner Stelle würde ich den Herd und das Feld von einer Fachkraft anschließen lassen.

              Zitat von Jan-Inf Beitrag anzeigen
              Kann ja praktisch nichts taugen.
              Ein normaler Anschluss liefert an einer Phase 230 V x 16 A = 3680 VA (W)
              Ein Drehstromanschluss liefert 3 x 400 V x 16 A = 19200 VA (W)
              Selbst wenn pro Platte nur die Spannung zwischen 2 Phasen genutzt werden sollte, wären das noch 6400 VA.

              Das bekommst du also nie brauchbar umgesetzt.
              Das ist nicht richtig. Ein Drehstromanschluss liefert auch 3 Phasen a 230V (3x 3,6kW) die ganz normal für solche Verbraucher genutzt werden können. Deine 400V Rechnung spielt bei diesem Anwendungsfall keine Rolle. Hier soll keine symmetrische Motorenwicklung im Dreieckbetrieb oder ein symmetrischer Durchlauferhitzer angeschlossen werden sondern dynamische asymmetrische Lasten. Heißt also jeder Verbraucher "arbeitet" mit einem N-Leiter und somit mit 230V.

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              • #8
                Zitat von ZoNk Beitrag anzeigen
                An deiner Stelle würde ich den Herd und das Feld von einer Fachkraft anschließen lassen.
                Das auf jeden Fall. Ich werkel da nicht dran rum. Mir ging es nur darum, ob diese Splitter auch praxistauglich sind.
                diy-workblog.de

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                • #9
                  Das hängt ganz von den Anschlussbedingungen ab. Je nachdem ob der Backofen bereits einen fest montierten Stecker hat oder ob er ein Klemmfeld hat. Gleiches gilt für das Kochfeld (da ist idR nur ein Klemmfeld vorhanden). Wenn sich beides fest verdrahten lässt fährt der Elektriker mit einer zusätzlichen Abzweigdose, 5 Wagoklemmen und evtl. einer Schuko-Kupplung besser und günstiger. Das ist dann ein Materialpreis von unter 10€ für den Verteiler, die Arbeitszeit dafür ist auch kaum der Erwähnung wert. Abzweigdose an der Wand montieren, 3 Leitungen zurechtschneiden und abisolieren, verlegen, anschliessen, fertig.

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