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Steuerung Heizungsthermostate in Abhängigkeit der Temperatur in Holzofen-Wassertasche

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  • Steuerung Heizungsthermostate in Abhängigkeit der Temperatur in Holzofen-Wassertasche

    Hallo,
    ich habe eine Gastherme und einen Holzofen mit Wassertasche. Wenn ich mit Holz heize, schalte ich die Gasterme auf manuellen Betrieb.
    Dann heizt nur noch der Holzofen.
    Das funktioniert soweit prima. Erreicht die Temperatur in der Wassertasche eine voreingestellte Temperatur z.B. 50 Grad, dann startet eine
    Umwälzpumpe und transportiert das Warmwasser im Heizkreis. Alle Heizkörper werden warm, bzw. heiss. Soweit so gut. Leider gibt es jetzt das
    Problem, dass ich keine thermische Ablaufsicherun im Wohnzimmer (am Holzofen) habe. Die thermische Ablaufsicherung befindet sich im Keller.
    Da ist sie dummerweise nicht sehr sinnvoll.
    Besteht jetzt hier die Möglichkeit an der Wassertasche einen Thermofühler anzubringen, der mit einer Smarthomesteuerung erkennt, wenn an
    der Therme z. B. 80 Grad Wassertemperatur erreicht sind, dann einen oder mehere zu definierende Heizkörperthermostate automatisch soweit
    öffnet, dass die Temperatur in der Wassertasche wieder auf z.B. 55 Grad absinkt, und dann wieder die Heizkörperthermostate entweder schließt,
    oder wieder auf übliche Stellung für Raumtemperatur zurückstellt?

    Das müsste doch eingentlich machbar sein. Ich bräuchte nur Hilfe bei der Auswahl der Heizkörperthermostate und der entsprechenden
    Steuerung. Da ich eine neue Fritzbox habe, habe ich dort schonmal nachgeschaut, aber der Externe Fühler an der Wassertasche lässt sich
    dort nicht erfassen. Und von der Steuerungssoftware habe ich auch nichts gefunden, was mein Problem lösen würde.

    Hat jemand Erfahrung mit soetwas. Vielleicht mit einem Smarthomeserver wie z.B. FHEM oder ähnlichen?

    Vielen Dank für eure Hilfe.

    Viele Grüße

    Stefan P.

  • #2
    Das sollte mittels gängiger Smart-Home-Technik kein Problem sein.

    Steuerventile für Heizkörper und Temperaturfühler haben ja alle Programme

    Kommentar


    • #3
      Habe ich mir gedacht.
      Aber hat jemand soetwas schon realisiert?
      Welche Geräte funktionieren zusammen?

      Viele Grüße
      Stefan P.

      Kommentar


      • #4
        Der Beschreibung nach klingt das irgendwie nicht fachmännisch gelöst. Ein reines Öffnen der Ventile der Heizungen ist nicht ausreichend. Heißwasser wird über die Sicherheitsbaugruppe abgelassen und Kaltwasser zugeführt. Alles Andere ist m.e. eher gefährlicher Murks. Es sei noch erwähnt, dass das Heißwasser auch über einen Wärmetauscher/Pufferspeicher dem Heizkreis zugeführt werden sollte und nicht direkt aus dem Ofen in die Heizkörper. Einen sinnvollen Direktanschluß Ofen->Heizkörper könnte ich mir höchstens bei gut regelbaren Pelletöfen vorstellen. Dann muss aber auch die Leistung genau abgestimmt sein.

        Kommentar


        • #5
          Der Holzofen mit Wassertasche wurde nachträglich eingebaut von einem Heizungsbau-Meister. Er hat das Haus inzwischen an mich verkauft und ist auch nicht mehr greifbar. Die Heizung wurde ordnungsgemäß abgenommen, das hat mir die abnehmende Firma bestätigt.
          Ja, das mit der Sicherheitsbaugruppe wäre die professionellste Lösung. Nur leider kann ich nicht so einfach eine Wasserleitung / Abflußleitung ins Wohnzimmer verlegen, und für die Sicherheitsbaugruppe ist beim Holzofen auch vermutlich kaum Platz vorhanden.
          Im Moment habe ich immer mind. 3 Heizkörper an, sodaß die Temperatur nie einen kritischen Wert erreicht.
          Allerdings ist das nicht wirklich effizient. Die Steuerung über die Heizkörperthermostate muss ja nicht ins Extrem ausgereizt werden, maximale Temperatur kann ja ruhig bei 60 oder 65 Grad liegen - also noch reichlich Luft bevor irgendwas passiert.

          Kommentar


          • #6
            Zitat von ppepi73 Beitrag anzeigen
            Der Holzofen mit Wassertasche wurde nachträglich eingebaut von einem Heizungsbau-Meister.
            ...was aber nicht automatisch bedeutet, dass unbedingt alles gut und richtig ist.

            Zitat von ppepi73 Beitrag anzeigen
            Im Moment habe ich immer mind. 3 Heizkörper an, sodaß die Temperatur nie einen kritischen Wert erreicht.
            Allerdings ist das nicht wirklich effizient.
            Das ist eigentlich schon effizient. Und je mehr Heizkörper an sind umso effizienter ist es sogar. Allerdings ist es unter Umständen unnötig, alle Räume zu beheizen (oder auch die, die notwendig sind, damit der Heizkreislauf nicht überhitzt).
            Wie ich finde auf jeden Fall eine sehr umständliche Geschichte, die meiner Meinung nach noch fehleranfälliger wird, wenn du nun vor hast, die Heizkörperthermostate gegen solche mit Batteriebetrieb auszutauschen. Oder hast du die korrekte Funktionsweise der Ventile ständig im Blick?

            Kommentar


            • #7
              Du hast sicherlich recht. Die thermische Ablaufsicherung oben an der Wassertasche wäre das Korrekteste gewesen. Ich hatte schon überlegt, aus der Wassertasche das Wasser abzulassen und den Ofen ohne die Wassertasche zu betreiben. Die Installation gibt das her.
              Das würde mir die permanente Kontrolle der Temperatur ersparen. Ich denke die batteriebetriebenen Thermostate sind weniger Fehleranfällig als die beiden Kinder im Obergeschoss, denen plötzlich zu warm wird und die Heizkörper zudrehen, ohne Bescheid zu sagen.
              Meine Überlegung war eben, die Steuerung der Heizkörper von der Temperatur in der Wassertasche abhängig zu machen.
              Muss doch irgendwie sicher und zuverlässig machbar sein.




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              • #8
                Ich kann jetzt schlecht einschätzen, wie viel Holz du da am Abend durchschiebst und wie heiß das Wasser wird. Das wirst du wahrscheinlich auch erst feststellen, wenn der Holzofen im Winter mal richtig in Betrieb ist.
                Aber auch die Smarthome-Thermostate lassen sich manuell bedienen, das ist kein Sicherheitsgewinn. Das grundsätzliche Problem bei deiner Installation ist, dass du eventuell den Ofen anheizen willst, weil es kalt ist aber die Heizkörper nur schwach laufen, weil die Wärme dort gerade nicht benötigt wird. Aber das Problem kannst du eigentlich nur lösen, indem die Ventile der Heizkörper immer voll geöffnet sind, wenn der Kamin an ist.
                Dummerweise kenne ich keinen Temperaturfühler, den man auf Rohre aufklemmen kann und der auch noch Smarthomefähig ist. Vielleicht hat Duke hier ne Lösung parat. Ich könnte mir irgendwie aus dem Heizungsbau einen Temperatur(differenz)schalter vorstellen, dessen Schaltausgang dann auf eine Smarthome-Schalterschnittstelle gelegt wird. Aber das klingt erst mal sehr theoretisch und macht das irgendwie auch nicht wirklich einfach und/oder kostengünstig.
                Und denk auch noch mal an möglichen Stromausfall. Die Pumpe steht still, der Holzofen brennt weiter.... und dann?

                Eigentlich ist die praktikabelste Lösung: Wenn Holzofen an dann alle Heizkörper aufdrehen (zumindest auf 22°C Raumtemperatur). Denn ob die Wärme nun zum Schornstein rausgeht oder in den (nichtgenutzten) Zimmern landet ist wohl in dem Falle eher egal. Und wenn es warm genug ist eben weniger Holz auflegen.

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                • #9
                  Mit einer Lösung kann ich leider auch nicht dienen. Aber ich finde es schon merkwürdig, dass die Heizung von Hand auf manuell gestellt werden muß. Normalerweise sollte das Gerät das automatisch erkennen. Ist ja bei Solaranlagen auch so. Ich muß ja dem Gerät nicht sagen, dass jetzt die Sonne das Wasser aufheizt. Das Gerät merkt einfach, dass es nicht heizen muß, da das Wasser schon warm genug ist. Genauso bei Thermostatventilen an Heizkörpern. Denen ist es egal, ob die Wärme von der Heizung oder vom Kamin kommt, wenn die Temperatur erreicht ist, machen sie zu.
                  Gruß,
                  der Duke


                  Wenn´s gut werden soll, lass bloß keinen Architekten planen!

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                  • #10
                    Ich habe das Konstrukt mal als "separaten" Kreislauf interpretiert, der eine extra Pumpe hat und der dann mit T-Stücken auf den vorhanden Vor- und Rücklauf von der Gastherme draufgebastelt wurde. Ohne weitere Reglung usw...

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                    • #11
                      Sehe ich ähnlich, von "fachlich korrekt" weit entfernt. Soviel zu "Heizungsbaumeister" und "ordnungsgemäß abgenommen".
                      Gruß,
                      der Duke


                      Wenn´s gut werden soll, lass bloß keinen Architekten planen!

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                      • #12
                        Hallo Duke, hallo Schnulli,

                        meint Ihr, ich sollte eine Heizungsfirma kommen lassen, und den ganzen Mist überprüfen lassen, mit Gutachten etc?
                        Scheint ja doch irgendwas faul zu sein mit der Abnahme. Dafür das die Hütte sch...teuer war, bin ich jetzt echt sauer.

                        Gruß
                        Stefan

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                        • #13
                          Nunja, wenn du es überprüfen lassen möchtest solltest du dies tun. Aufgrund deiner Schilderungen wäre mir persönlich die "Steuerung" der Geschichte zu umständlich, mitunter auch waghalsig.... Inwieweit es da nun Überarbeitungsmöglichkeiten gibt sehen wir ja von hier aus nicht.

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                          • #14
                            Da musst Du abwägen, was Du willst! Ich fürchte, eine Nachbesserung mit Regelung, Fühlern und Pufferspeicher würde ziemlich teuer werden. Oder Du nimmst die Wassertasche einfach außer Betrieb. So wie es jetzt ist, ist es in meinen Augen kein Zustand.
                            Gruß,
                            der Duke


                            Wenn´s gut werden soll, lass bloß keinen Architekten planen!

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