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Arbeitsplatte für PC Tisch. Welche Stärke und wie ölen

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  • Arbeitsplatte für PC Tisch. Welche Stärke und wie ölen

    Hallo zusammen,

    ich würde mir gerne einen PC Tisch basteln mit den Maßen 1,80m x 80cm.
    Im Baumarkt würde ich mir eine Eichenplatte (Küchenarbeitsplatte) zusägen lassen.
    Ich frage mich aktuell, ob es Sinn macht, lieber auf 38 mm Stärke zurückzugreifen als auf 26mm.
    Klar, die 26mm Platte ist um einiges günstiger, aber auf 1,80m Länge weiß ich nicht, in wiefern sich die Platte durchbiegt, da sich 2 sich Monitore und diverse andere Sachen auf dem Tisch befinden werden und zudem stützt sich ab und an gerne mal jemand auch mit dem Arm an der Platte ab.

    Dann ist da noch die Sache mit dem Ölen.
    Ich weiß, dass die Platte beidseitig geölt werden sollte, damit sich die Platte nicht einseitig verzieht.
    Da ich das aber noch nie gemacht habe, weiß ich nicht, wie die Platte danach aussehen wird, wenn ich das mache
    Soll man eine Rolle dafür nehmen oder lieber einen breiteren Pinsel? Ich würde gerne irgendwelche Konturen bzw. Farbunterschiede vermeiden (hell/dunkel), wenn ich die Platte öle.
    Kann man da was falsch machen, bzw. gibt es diverse Dinge, auf die ich besonders achten sollte?
    Ist es Sinnvoll das in der Garage zu machen oder wäre eine wärmere Umgebung sinnvoller (damit das Zeug schneller trocknet)?Und wie lange muss das Öl einziehen und wie oft sollte ich sie Ölen. Reicht da ein Durchgang?
    Fragen über Fragen

    Grüße

  • #2
    Die Dicke der AP hängt von deiner Unterkonstruktion ab. Einfach nur 4 Beine drunter, da wird ne 26mm-AP schon merklich durchhängen. Wenn die AP dagegen auf 2 breiten Unterschränken steht reicht 26mm vermutlich locker. Geh einfach in den Baumarkt schnapp dir eine Platte deiner Wahl und teste selber wie weit die sich durchbiegt. Wenn du aus Kostengründen die Dünnere nimmst kannst du die aber von unten verstärken indem du einen oder mehrere Holzbalken draufschraubst. Alternativ vielleicht auch Metallprofile.

    Zum Ölen: grundsätzlich geht das so, dass man Öl aufträgt, egal ob Pinsel oder Rolle, es 10-20min einwirken lässt und dann die Reste mit einem Lappen abwischt. Das wiederholt man bis zu 4x. Genaue Anleitung steht eigentlich immer auf der Packung und daran sollte man sich auch halten. Zu den meisten Produkten gibt es auch noch Mittel zur Vor- und Nachbehandlung. Z.B. ein farbloses Vorstreichöl, mit dem die unterschiedliche Saugfähigkeit einzelner Stellen der Arbeitsplatte ausgleichen lässt. Das wäre dann nämlich für die unterschiedliche Farbintensität verantwortlich.

    Oder willst du irgendwas alternatives nehmen? Speiseöl, Leinölfirnis oder sowas?

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    • #3
      Beine wären diese Hier:
      https://www.amazon.de/gp/product/B07...?ie=UTF8&psc=1

      Will sie nicht komplett plan außen montieren, sondern etwas nach innen versetzt.

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      • #4
        Will nichts spezielles nehmen. Einfach nur ein "normales" Öl.
        Ich werde mich vor Ort dann noch mal erkundigen.

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        • #5
          Mir w?ren die Beine zu wackelig. Das ist dann ein Tisch den man mit einem kräftigen Schubs in seine Einzelteile zerlegen kann weil er sehr wenig Querstabilität hat.

          "Normales" Öl ist dann aber nicht normales Speiseöl, das dringt nicht so gut ein und wird evtl. auch noch ranzig. Die günstige und natürliche Alternative ist dann Leinölfirnis.

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          • #6
            Der Tisch liegt quasi an 2 Wandseiten an. Den wird man nicht verschieben können.

            Mit normalem Öl meinte ich, nichts Extravagantes. Bedeutet aber nicht, dass ich deswegen das billigste Öl nehmen will.
            Einfach ein passendes Öl, damit das Ganze nachher auch gut aussieht.

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            • #7
              Spanplatte ist dafür praktisch nicht brauchbar. Also Vorsicht mit den Küchenarbeitsplatten. Bei stabverleimten Platten sieht das natürlich anders aus. Ich würde hier aber unabhängig von der Plattenstärke eine ordentliche Unterkonstruktion wählen.

              Leinölfirnis ist sicher eine gute Wahl und einfachem Öl vorzuziehen. (Achtung! Lappen nach der Verwendung nicht zusammengeknüllt in eine Kiste oder Dose legen, sondern ausgebreitet trocknen. Andernfalls kann es zu Selbstentzündungen kommen)

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              • #8
                Danke für eure Einschätzung.
                Eine Frage habe ich noch.
                Wenn ich die erste Schicht aufgetragen habe, muss ich ja nach 30 Minuten das überschüssige Öl weg wischen.
                Reicht es aus, wenn ich erst eine Seite öle, dann die 30 Minuten warte, das Öl weg wische und die Platte dann drehe, um die zweite Seite zu ölen? Denn das Teil ist groß und schwer und lässt sich nciht mal eben easy umdrehen. Hab keine Hilfe zur Hand.

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                • #9
                  Klar, das ist kein Problem

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                  • #10
                    Ich würde erst alle Schichten auf der Unterseite fertig machen. Dann wenden und die Oberseite fertig machen. Das Öl ist auch nach den 30min noch so "frisch", dass es an den Auflagestellen nachher unschöne Stellen geben kann. Auf der Unterseite st da ja nicht so störend.

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                    • #11
                      Zitat von jank Beitrag anzeigen
                      Ich würde erst alle Schichten auf der Unterseite fertig machen. Dann wenden und die Oberseite fertig machen. Das Öl ist auch nach den 30min noch so "frisch", dass es an den Auflagestellen nachher unschöne Stellen geben kann. Auf der Unterseite st da ja nicht so störend.
                      Alle Schichten? Ich dachte, die erste Schicht muss erstmal 10-12 Stunden trocknen und danach wird noch mal angeschliffen, dann kommt die zweite Schicht drauf.
                      Wenn ich jetzt eine Seite komplett fertig mache, verzieht sich dann nicht die Platte, da einseitig geölt?

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                      • #12
                        Unterseite behandeln, ne Stunde warten, drehen, auf Malerpyramiden setzen, Oberseite behandeln, eine Nacht warten, schleifen, drehen und wieder von Vorne.
                        Das machst du so oft, wie es notwendig ist. Die Oberseite kann man später ja auch mal zwischendurch nachbehandeln

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                        • #13
                          Wie gesagt, wenn man die sofort umdreht und nicht sowas wioe die Malerpyramiden verwendet hat man leicht Druckstellen, die dort nicht mehr weggehen.

                          Zum Verziehen kann ich nur sagen, dass ich meine Arbeitsplatten aus stabverleimter Buche früher auch nur einseitig geölt habe und da hat sich nie was verzogen.

                          Und mal so als Anregung: Ich bau seit einer Meile viel mit stabverleimten Rubberwood (Gummibaum). Ist ähnlich stabil wie Eiche, billiger als Eiche, interessante Struktur und meiner Meinung nach leichter zu bearbeiten.

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                          • #14
                            Kann man sich da nicht im Baumarkt informieren ?

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                            • #15
                              Zitat von Roldan Beitrag anzeigen
                              Kann man sich da nicht im Baumarkt informieren ?
                              Der war gut

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