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Wandverkleidung Geräteraum

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  • Wandverkleidung Geräteraum

    Hallo zusammen,

    ich suche ein passendes Material für die Wandverkleidung für einen Geräteschuppen.
    OSB-Platten wollte ich nicht verwenden.
    Wer könnte mir mit einer Idee weiterhelfen?

    https://www.directupload.net/file/d/...motc5x_jpg.htm

    Gruß,
    Karambuli

  • #2
    Dabei sind OSB-Platten da wirklich ideal.
    Ein wenig Isolierung aus Mineralwolle, dann eine einfache Dampfbremse (auch für den Fall, dass man da mal im Winter mit nem Gasheizer arbeiten will) und dann OSB.

    Man hat dann auch gleich etwas an dem man die Haken und Halter für die Geräte befestigen kann. OSB ist schnell verbaut und dabei Stabil und günstig.

    Warum willst du OSB nicht?

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    • #3
      Zuerst Danke für Deine Antwort. Ich wollte keine OSB aufgrund der Emissionen.

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      • #4
        Verstehe ich nicht so ganz. OSB gehört da sicher zu den harmloseren Materialien.
        Natürlich kannst du auch Siebdruckplatten nehmen, da brauchst du dann auch keine extra Dampfsperre, aber preislich ist das nur wenig interessant.
        Ein Geräteschuppen ist kein Schlafzimmer. Selbst wenn du dort gelegentlich arbeiten solltest, sollte die Belastung (mit was auch immer) kaum eine Rolle spielen. Bis auf den Winter kannst du ja auch immer ordentlich lüften, da wird die Luft besser sein, als in der Wohnung. Im Winter lüftet man natürlich nicht ständig, aber wenn man dort arbeitet und einen Ofen oder einen Gasheizer verwendet, muss man ja so oder so lüften, und schon hat man da auch kein Problem mehr.

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        • #5
          Ich hatte von Formaldehyd-Ausdünstungen gelesen.

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          • #6
            Mal ein kleines Zitat:
            "Das Belastungsrisiko durch Formaldehyd in OSB-Platten ist aufgrund der verwendeten Klebstoffe zu vernachlässigen. Allerdings ergeben sich aus den überwiegend eingesetzten Nadelhölzer eine erhöhte Belastung an Terpenen aus den Harzanteilen des Holzes. Diese können bei empfindlichen Personen zu Reizungen führen."
            https://www.wohnen-sie-gesund.de/mat...o/osb-platten/

            Wenn dir das noch zu riskant erscheint, dann ist halt die Frage, ob man in anderen Baustoffen nicht auch Stoffe findet, die vielleicht gesundheitsschädlich sind. Sperrholz/Siebdruckplatten werden ja auch mit Kleber hergstellt, da könnte aulso auch irgendwas drin sein. Vielleicht lieber Gipsfaserplatten. Z.B. mit Fermacel Powerpanel H2O gibt es die in einer wasserfesten Variante. Oder halt irgendwelche unbehandelten Hölzer. Bankirai ist ja recht wetterfest und gibt es wohl auch als Wanddielen.

            Muss/soll das Ganze den gedämmt werden oder ist das ur wegen der Optik?

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            • #7
              Danke für die Erläuterungen.
              Nein, eine Dämmung ist nicht erforderlich / geplant. Es geht um die Optik und eine Möglichkeit zur Befestigung von Gartengeräten etc.

              Wäre bei Verwendung einer OSB-Platte denn dann eine Dampfsperre etc erforderlich ?

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              • #8
                Die Dampfsperre schützt vorrangig das Dämmmaterial vor Kondenswasser.

                Ohne Dämmung kannst du eigentlich nehmen was du willst. Ich würde unbehandelt Holzpaneele mit Nut und Feder vorschlagen. Pass auf, dass hinter dem Holz die Luft noch zirkulieren kann, dann trocknet das Holz besser wenn doch Mal irgendwo Regen reinkommt.

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                • #9
                  Ohne Dämmung brauchst du sicher keine Dampfsperre. Selbst wenn du nur die vorhandenen Hohlräume füllst, geht es vermutlich auch gut ohne. Auf der anderen Seite ist ein Dampfsperre billig und sie verhindert, dass es durch die Ritzen zieht.

                  Diese Formaldehyd-Panik kann ich echt nicht verstehen. Formaldehyd ist hoch reaktiv, also durchaus mit Ozon vergleichbar. Bei hohen Konzentrationen werden dadurch die Atemwege gereizt, da (im schlimmsten Fall) Zellmembranen zerstört werden. Damit kommt der Körper gut zurecht.
                  Viel gefährlicher sind die eher schwachen Gifte, sie dringen in die Zellen ein, ohne diese zu zerstören. In der noch aktiven Zelle können sie dann auf die im Zellkern enthaltene DNS wirken. Diese Wirkung wird dann als Mutagen oder Kanzerogen bezeichnet.

                  Genug Exkurs in die Biologie

                  Natürlich sollst du die Hütte nicht in eine 15-20 cm dicke Dämmung verpacken. Das wäre unnötig teuer. 4-6 cm sind aber für kleines Geld zu haben und erheblich besser als gar nichts

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                  • #10
                    Ich arbeite ja gerne mit Nut&Feder-Brettern, aber es ist im Vergleich zu OSB natürlich ein enormer zeitlicher Aufwand. Ein weiterer Nachteil ist dann natürlich auch noch die geringere Belastbarkeit. Für nen Besen wird das immer reichen. Für ein Fahrrad solltest du aber besser eine Latte darunter treffen. OSB ist stabil und wird die Kräfte auch gut auf mehrere Schrauben verteilen.

                    Wie schon gesagt, es wird kein Schlafzimmer. Du hältst dich ja nicht jeden Tag etliche Stunden dort auf. Also kein Grund für irgendwelche Paranoia

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                    • #11
                      Ich danke euch für alle Antworten. Ihr habt mir gut weitergeholfen.

                      Gruß,
                      Karambuli

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                      • #12
                        Leider entdecke ich keine Edit-Funktion (oder sie wird mir beim Handy nicht angezeigt), daher ausnahmsweise ein Doppelpost:

                        Wo liegt der Unterschied zwischen geschliffenen und ungeschliffenen OSB ? Abgesehen vom Aussehen etwas relevant , dass ich beachten müsste? Ist generell eine weitere Behandlung erforderlich ?

                        Gruß,
                        Karambuli

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                        • #13
                          Die geschliffenen Platten sind glatter, das ist aber eher dann interessant, wenn man daraus Möbel bauen will. Für deinen Schuppen reichen die günstigeren Platten

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                          • #14
                            Muss ich mit der Oberfläche dann noch etwas machen ?

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                            • #15
                              Die Oberfläche kann man streichen wenn man die Optik der OSB-Platten nicht mag, aber nötig ist das nicht.

                              OSB ist natürlich halbwegs wasserfest, aber man sollte drauf achten, dass trotzdem nirgendwo dauerhaft Feuchtigkeit dran ist. Also die Platten nicht unten auf dem Boden aufsetzen und so bauen, dass hinter den Platten noch Luft zirkuliert.

                              Die Kanten an denen die Platten mit Nut und Feder verbunden werden kann man noch mit wasserfestem Holzleim verkleben und die Schnittkanten kann man mit Lack versiegeln. Ist alles kein Muss, aber wenn die Kanten mal feucht werden und es aufquillt, dann sieht das halt nicht mehr so schön aus.


                              EDIT: Übrigens sieht das auf dem Foto ja so aus, als wäre da links hinten etwas Feuchtigkeit an den Balken. Das sollte man vielleicht noch prüfen und die Ursache beseitigen bevor man es zu macht.

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