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Löcher sauber in beschichtete Spanplatte bohren

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  • Löcher sauber in beschichtete Spanplatte bohren

    Hallo,

    ich habe am Wochenende ein Regal mit Lochreihen für die Bodenhalter gebaut. Ich habe dafür weiß beschichtet Spanplatten verwendet.

    Ich weiß nie so recht, wie ich die Löcher sauber und ohne Ausbrüche in die Platten bohren kann. Ich habe keine Fräse und mache das mit einer Bohrmaschine frei Hand mit Tiefenanschlag (aber was ist der Unterschied zwischen einem Bohrer und einem Fräser für solche Dinge?).

    Diesmal habe ich die Lochreihe mit Klebeband abgeklebt, aber das hat auch nicht viel gebracht. Es scheint mir, dass Holzbohrer dafür nicht ideal sind, aber sie haben eben eine Zentrierspitze, mit der man gut auf die Markierung aufsetzen kann. Aber die Stirnseite eines Holzbohrers ist waagrecht und im Moment des Aufsetzens reißt er eben auch ganz schön. Ggf. wäre es mit einem Metallbohrer besser ... entweder mit Bohrständer gleich auf Maß oder frei Hand mit kleinem Holzbohrer vorbohren und dann mit Metallbohrer auf Enddurchmesser (6 mm). Ich habe das aber nicht probiert. Ich musste rund 250 Löcher bohren und natürlich brauche ich dann mit Vorbohren doppelt so lange (da braucht man eh schon Geduld).

    Hat jemand einen guten Tipp?

    Im Anhang das fertige Regal ... Überraschung für meine Freundin ;-)

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Name: 2018-09-09 19.27.49.jpg
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Größe: 1,69 MB
ID: 97037

  • #2
    Zitat von Matthias65 Beitrag anzeigen
    Aber die Stirnseite eines Holzbohrers ist waagrecht und im Moment des Aufsetzens reißt er eben auch ganz schön.
    Meinst du damit die eigentliche Schneidfläche neben der Zentrierspitze? Die sollte nicht waagerecht sein sondern so gebogen sein, dass der Bohrer am Rand zuerst in das Material eindringt.

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    • #3
      Zitat von Schnulli Beitrag anzeigen

      Meinst du damit die eigentliche Schneidfläche neben der Zentrierspitze? Die sollte nicht waagerecht sein sondern so gebogen sein, dass der Bohrer am Rand zuerst in das Material eindringt.
      Du hast Recht, das ist wohl so. Hab mir meine Holzbohrer gar nicht so genau angeschaut, aber mir eben mal Bilder von Bohrern angeschaut.

      Wie auch immer ... ich suche einen praktikablen Weg, solche Lochreihen mit meinen Mitteln in beschichtete Platten sauber zu bohren, d.h. ohne Abplatzungen und Ausrisse am Rand der Löcher.

      Im Großen und Ganzen geht es und mit etwas Abstand sieht es gut aus, aber es stört mich und gefällt mir nicht. Ist einfach nicht sauber.

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      • #4
        Sobald du im "Freihandbohren" etwas verkantest dann schabst du entsprechend die Beschichtung am Bohrlochrand ab. Alternativ eben Ständerbohrmaschine oder eine Schablone für das 32mm Rastermaß-System. Da hast du eine Bohrbuchse dabei, die ein Verkanten des Bohrers verhindert.

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        • #5
          Besorge dir ein Brett, Latte oder sonst etwas passendes. Befestige dieses mit Schraubzwingen auf das eigentlich zu Bohrende Holz so das dieses zusätzliche Holz fest aufliegt und Bohre dann.

          Ich habe damit gute Ergebnisse erzielt.

          Wenn du durch das eigentliche Holz durchbohren willst so mache dieses wie oben beschrieben auch auf der Rückseite.

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          • #6
            Beschichtete Platten bohrt man mit nem Metallbohrer und nicht mit nem Holzbohrer. Holzbohrer haben durch die seitlichen Vorschneider nur einen Vorteil, wenn man in Holz quer zur Faser bohrt. Schon bei Bohrungen mit der Faser nimmt man besser Metallbohrer.
            Damit die Oberfläche weniger reißt, beklebt man sie vorher mit Klebeband

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            • #7
              Schnulli, hab mir auch überlegt, in wie weit eventuelles Verkanten dazu führt. Ich möchte doch mal "Bohrversuche" machen und werde dabei genau beobachten und schauen, ob ich erkennen kann, wann es ausreißt. Es ist ja auch so, dass manche Löcher sehr gut aussehen und andere weniger. Das deutet schon drauf hin, dass ich manchmal etwas verkantet habe und manchmal nicht.

              Werker, habe ich auch schon in Erwägung gezogen, aber wenn man eine 2-reihige Lochreihe macht, mit Löchern alle 5 cm auf 160 cm Länge, kann ich ein fast gleichgroßes Brett drauflegen, um das zu machen. Ich muss die Bohrungen ja dann auf diesem 2. Brett anzeichnen. Für mein Empfinden aufwendig. Aber für wenige Bohrungen sicher ein Weg.

              Jan, ich habe es mit Klebeband probiert, allerdings mit Holzbohrer. Ergebnis war mittelmäßig. Obwohl das Klebeband gut geklebt hat, hat der Bohrer es beim Aufsetzen teis "weggerissen". Dieses Regal ist nun fertig, aber ich werde einige Probebohrungen mit Metallbohrern machen und mir genau anschauen, was passiert. Da ich dabei keine Zentrierspitze habe, habe ich mir auch überlegt, mit einem Körner oder Nagel exakt vorzukörnen, damit das Loch genau platziert wird. Bei vielen Bohrungen möchte ich halt einen Weg finden, der auch flott ist und nicht zu viele separate Schritte erfordert.

              Aber ich fürchte, ich komme nicht drum herum, mir mal geeignetes Werkzeug zu kaufen ... mindestens einen Bohrständer ;-)

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              • #8
                Zitat von Matthias65 Beitrag anzeigen
                Aber ich fürchte, ich komme nicht drum herum, mir mal geeignetes Werkzeug zu kaufen ... mindestens einen Bohrständer
                Ja, Möbelbau im Heimwerkerkeller ist niemals preiswert und schnell zu bewerkstelligen Irgendwas fehlt halt immer.

                Zitat von Matthias65 Beitrag anzeigen
                Bei vielen Bohrungen möchte ich halt einen Weg finden, der auch flott ist und nicht zu viele separate Schritte erfordert.
                Muss es eine Lochreihe sein? Reicht nicht eine feste Höhe für die Bretter?
                Und in Bezug auf "schnelle Lochreihen ohne viel Schritte": Schablone siehe oben.
                Beim Bohrständer hast du das Problem, eine große Platte vernünftig darunter zu bugsieren.

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                • #9
                  Nein, feste Höhen wären zumindest bei dem Regal, dass ich am Wochenende gebaut habe, nicht gut gewesen. Es war ein Regal für die Handtaschen meiner Freundin, siehe Foto oben. Das muss sie selbst arrangieren und schauen, welche sie wohin stellt. Da kommt man nicht drum rum, auch die Böden umzuordnen. Jetzt hat sich z.B. rausgestellt, dass ich am Besten noch 2 Böden mache. Und wer weiß ... in einem halben Jahr wird es vielleicht neu arrangiert ;-)

                  Ich habe mit meinen Mitteln schon einige Möbel gebaut und improvisiere auch mal, z.B. indem ich Schlitze mit der Handkreissäge mache und den Rest rausstemme. Bisher habe ich z.B. auch Dübelverbindungen mit Zentrierspitzen, auch Dübelsetzer, genannt, gut hinbekommen. Bei manchen Sachen überlege ich, wie oft ich sie wirklich brauche oder ob sie die meiste Zeit rumstehen. Aber momentan baue ich doch wieder etwas mehr.

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                  • #10
                    Nehme da auch Metallbohrer. das ankörnen geht ja schnell.
                    Wenn du einen kleinen Bohrständer verwendest, könntest sogar einen Bohrsenker dazuspannen und die Tiefe gleich fest einstellen - so wird das Bohrloch gleich gefast.
                    Ditschy
                    Motto: Wir sind zu arm um billig zu kaufen!

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                    • #11
                      Zitat von Matthias65 Beitrag anzeigen
                      Ich habe mit meinen Mitteln schon einige Möbel gebaut und improvisiere auch mal, z.B. indem ich Schlitze mit der Handkreissäge mache und den Rest rausstemme. Bisher habe ich z.B. auch Dübelverbindungen mit Zentrierspitzen, auch Dübelsetzer, genannt, gut hinbekommen. Bei manchen Sachen überlege ich, wie oft ich sie wirklich brauche oder ob sie die meiste Zeit rumstehen. Aber momentan baue ich doch wieder etwas mehr.
                      Mit Männerwerkzeugen ist es so ähnlich wie mit Schmuck und schicken Schuhen bei Frauen - braucht man nicht unbedingt, aber es ist schön so was zu besitzen. Seit dem ich zu dieser Erkenntnis gelangt bin gehe ich mit meinen Wünschen und denen meiner Frau viel gnädiger um.

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                      • #12
                        Ich mach da nicht mehr rum, denn für mich ist das wie mit allem, also wenn etwas benötigt wird, wird das gekauft .... und wenn eine Maschine schon von vornherein fürs rumstehen angedacht ist, tut es zur Not auch mal eine NoName Maschine.
                        Hab z.B. einen el. Hobel vom Discounter, glaub in 15 Jahren hab ich den 3x benötigt - aber wenn, war ich froh, dass ich ihn hatte. Maschinen die öfter benötigt werden, kaufe ich auch höherwertig.
                        Ditschy
                        Motto: Wir sind zu arm um billig zu kaufen!

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