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OSB-Boden in Werkstatt: Nässeverträglichkeit?

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  • OSB-Boden in Werkstatt: Nässeverträglichkeit?

    Hallo!

    In der Werkstatt steht die Frage des Bodens an. Fliesen sind eine Option. Ein einfacher Anstrich eine weitere. Oder eben ein Bodenbelag aus OBS-Platten (mit Unterlüftung). OSB würde mich persönlich von der Optik mit am meisten ansprechen. Wäre auch schnell und einfach zu erstellen.

    Aber: Wie sieht das aus, wenn man im Frühjahr/Herbst/Winter dort mit nassen Schuhen reingeht? Quillt das auf? Verträgt OSB die Feuchtigkeit? Wird das versiegelt? Reicht da normaler Lack?

    Jemand der diesbezüglich Erfahrungen hat?
    diy-workblog.de

  • #2
    Ich vermute mal, dass jeder Holzboden in ähnlicher Weise versiegelt werden muss, damit keine Nässe ins Holz eindringt und dieses dann aufquillt.
    In der Werkstatt wäre ein robuster Gummiboden auch eine schöne Option. Der ist dann Wasserfest und trotzdem nicht so hart und kalt wie ein Betonboden

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    • #3
      Hallo mala,

      wie du bestimmt schon weißt, gibt es Platten in unterschiedlichen OSB Qualitätsklassen. Vor zwei Jahren habe ich im Gartenhäuschen meines Sohnes (be- und unterlüftete Ständerbauweise) Platten der Güte NKL 3 unbehandelt als Boden verlegt. Bislang gibt es keine Beanstandungen. Insbesondere auch nicht hinsichtlich Feuchtigkeitsschäden.

      Viele Grüße
      Roland

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      • #4
        NKL3 = OSB3 wenn ich das richtig sehe? Das dürfte der Standardware im Baumarkt entsprechen.

        OSB/3: Platten für tragende Zwecke zur Verwendung im Feuchtebereich.
        diy-workblog.de

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        • #5
          Ich habe mich bei der Auswahl an der DIN 68800-2:2012-02 orientiert. Einen schnellen Überblick gibt es hier:
          https://www.swisskrono.de/Oekologisc...450565860.html
          Demnach entspricht NKL 3 den höchsten Qualitätsanforderungen. Auch und insbesondere hinsichtlich Feuchtigkeit.

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          • #6
            Also wenn ich das so lese, bin ich doch eher skeptisch, ob das die Lösung ist, die ich suche...
            diy-workblog.de

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            • #7
              Mein Ding wären OSB Platten für deinen und den Anwendungsbereich meines Sohnes auch nicht. Er wollte aber OSB Platten haben. Und deine Fragen lauteten: Wie sieht das aus, wenn man im Frühjahr/Herbst/Winter dort mit nassen Schuhen reingeht? Quillt das auf? Verträgt OSB die Feuchtigkeit? Wird das versiegelt? Reicht da normaler Lack? Jemand der diesbezüglich Erfahrungen hat? Ich habe über meine indirekten, bisher guten Erfahrungen, berichtet. Ich würde mich aber an deiner Stelle nach einem geeigneteren Werkstoff umsehen. Das habe ich auch meinem Sohn empfohlen.

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              • #8
                Danke Roland! Du siehst es also auch eher skeptisch. Für einen Kellerraum, den man möglicherweise sowieso nur mit trockenem Schuhwerk betritt, wäre ich weniger skeptisch (wobei dort ggf. wieder andere Problematiken auftauchen). In meinem Fall wird die Werkstatt aber über den Hof betreten, d.h. wenn es regnet, schleppt man immer die Nässe mit rein.
                diy-workblog.de

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                • #9
                  Mangels Keller stellen unsere Kinder und die beiden Enkelkinder ihre nassen Fahrräder und andere nasse Gegenstände rücksichtslos im Gartenhäuschen ab. Bisher hat es ihm nicht geschadet. Zwei Jahre sind aber keine lange Zeit. Mal sehen wie lange der Boden hält. Grundsätzlich bin ich wirklich etwas skeptisch. Vielleicht irre ich mich auch. Nach zwei Jahren habe ich eigentlich deutlichere Alterungsspuren erwartet. Natürlich ist der Boden inzwischen meistens schmutzig aber sonst ohne Tadel.

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                  • #10
                    Wie wäre es den Boden mit Bootslack zu lackieren? Dann halten auch die OSB Platten ewig.

                    MfG
                    Michael

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                    • #11
                      Bootslack ist eine feine Sache. So veredelte seewasserbeständige Bootsböden betreten ihre Eigner und deren Gäste aber nur Barfuss, allenfalls mit penibel sauberen Turnschuhen. In Kellern ist so ein Anstrich eher nicht Alltagstauglich.

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                      • #12
                        Bootslack ist mechanisch nicht sehr belastbar.
                        Holzboden ist in Verbindung mit Dreck und Feuchtigkeit grundsätzlich nicht die beste Wahl. Wenn man es unbedingt ein wenig "hölzern" haben muss, wären Siebdruck- oder Karosseriebauplatten eine Option. Das hält dann schon recht lange, da dort das Holz komplett mit Kunstharz durchtränkt ist.

                        Es gibt ja durchaus auch Leute, die Aquarien (bis auf die Frontscheibe) aus Holz bauen. Man kann Holz durchaus so beschichten, dass es relativ wasserfest wird. Bei den Holzaquarien ist eine gute Hinterlüftung sehr wichtig. Wasser geht immer durch die Versiegelung, aber wenn es viel besser verdunsten kann, als es ins Holz diffundiert, wird das Holz dadurch nicht wirklich nass. Bei einem Fußboden ist aber gerade diese Hinterlüftung das Problem. Darum würde ich wohl eher zu einem Industrieboden aus PVC oder Gummi greifen. Linoleum wäre auch eine Möglichkeit

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                        • #13
                          Es läuft auf Fliesen raus. OSB scheint mir wirklich keine dauerhafte Option zu sein.
                          diy-workblog.de

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                          • #14
                            Ein Freund von mir hat vor vielleicht 15 Jahren eine kleine Halle (war früher mal ne Werkstatt), die für alles Mögliche genutzt wird wie Abstellraum, Partys, etc. mit OSB-Platten ausgelegt. Er ist Schreiner, ich weiß allerdings nicht, wie er sie behandelt hat. Jedenfalls sehen sie heute SEHR mitgenommen aus, wobei er damit kein Problem hat.

                            Ich könnte mir vorstellen, dass man einen fertigen OSB-Boden mit Flüssigkunststoff (z.B. Coelan) versiegeln kann, z.B. wenn man unbedingt die OSB-Optik haben möchte, aber das wird dann ne teure Angelegenheit.

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                            • #15
                              Ne, das muss alles im Rahmen bleiben. Ist die Werkstatt, da möchte ich für sowas keine Unsummen verschwenden Günstige Fliesen kommen mich auf ca. 150 Euro plus Kleber und Fugenmaterial.
                              diy-workblog.de

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