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Holzpfosten an den enden rund bekommen

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  • Holzpfosten an den enden rund bekommen

    Hallöchen!

    Ja.... ich bin relativ neu in der Heimwerker Fraktion. Mein Mann ist mir leider keine wirkliche Hilfe da er beruflich zu stark eingebunden ist und ich möchte das er nach Feierabend mal Erholung finden kann. Davon ab hab ih keine 2 linken Hände und lerne gerne neues

    Ich möchte ein Wikingerzelt bauen. Material liegt schon alles bereit. Maße 400x250x220 LxBxH.
    um die Längen zu gewährleisten und das ganze dennoch transportfähig zu halten werden die Balken, welche aus 8x8cm Kantholz bestehen, in der Mitte durchtrennt und über eine Edelstahlhülse vor Ort wieder verbunden. Ist such gar Nicht mein Problem.
    mein Problem ist die stexkverbindung. Die Enden der Balken müssen zu runden Stangen werden. Wie geht das?
    Ich hänge mal ein Bild ran. Finde leider nix brauchbares dazu!
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Name: 20180311_205642.png
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ID: 94152
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  • #2
    Anstatt die Enden der Balken rund zu kriegen, ist es wesentlich einfacher ein rundes Holz anzubringen. Welchen Durchmesser soll das runde Ende haben? Im Baumarkt gibt es Rundmaterial ...ich denke bestimmt bis 30, 40 oder 50 mm, meist in Meterlängen. Brauchst Du nur noch den passenden Holzbohrer. Damit bohrst Du in die Stirnseite des Balkens ein Loch, schneidest die gewünschte Länge vom Rundmaterial ab und klebst es mit Holzleim ein.

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    • #3
      Würde ich auch so machen. Ansonsten bräuchtest Du jemanden mit einer Drehmaschine oder Drechselbank. Von Hand (sägen und schleifen) wird es sicher nicht so exakt.

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      • #4
        Die Tapfen müssen ja nicht drehrund sein, da die Löcher auch nicht auf den mm genau die Größe der Zapfen haben müssen.
        Man kann die Zapfen also leicht mit Stechbeitel und Ziehmesser bearbeiten. Der Durchmesser der Zapfen an unserem Zelt war etwa 6 cm

        Bei unserem Zelt hatten wir aber 10x6 Balken (unten) und 10x10 (oben) genommen und die Zapfen dann mit einem Schlitz versehen um die Bretter zu verkeilen. Das bringt dann einiges an Stabilität.

        Die Zapfen bleiben aber der Schwachpunkt der Konstruktion. Beim Firstbalken ist uns dann auch mal ein Zapfen gebrochen. Dort haben wir dann ein Loch gebohrt und ein 60 mm Stahlrohr eingeklebt. Dieses Rohr stand dann genau so weit raus, wie die Bretter dick waren und dort war dann ein Zapfen aus Erlenholz eingeklebt (da fällt der Unterschied zum Nadelholz der Bretter kaum auf).

        Ihr teilt die Balken? Hängt das an der Ansatzstelle nicht durch?
        Habt ihr kein Bodenbrett an eurem Zelt?
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Name: DSCF3369a.jpg
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ID: 94165

        Die zusätzlichen Bretter auf der rechten Seite dienten dazu, dass Zelt seitlich aufzuklappen. Das machte die Sache im Sommer ein wenig luftiger

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        • #5
          Okay, danke euch beiden!

          wie tief müsste die bohrung denn bei 4. Gesamtlänge ungefähr sein?
          ich bräuchte ca einen 40 - 45 mm Durchmesser.
          Einfach ein Loch bohren und eine entsprechende Stange einleimen?

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          • #6
            Mach die Zapfen nicht so dünn. Das bricht sonst zu leicht.
            Wenn du da auch ein Rohr einkleben willst, dann bohre so tief wie möglich, also so tief wie der Forstnerbohrer lang ist.
            Leim wird da natürlich nicht halten, da ja eine Komponente aus Stahl ist. Wir haben da damals eine halbe Kartusche Montagekleber reingedrückt. Die Bohrung war etwa 10 cm tief.
            Für den Anfang würde ich die Zapfen aber nur aus dem Vollen schnitzen. Das geht recht schnell.

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            • #7
              Ich denke Jan hat mehr Erfahrung mit Zeltbau aus Holz ;-)

              Ich hätte jetzt gedacht, dass ein eingeklebter Zapfen aus Rundholz (aus was sind die profilierten Rundstangen im Baumarkt? Buche?) sehr stabil ist. Aber die Frage ist aus, mit was das Loch bohren? Gibt es Holzbohrer mit 40 bis 45 mm Durchmesser? Alternativ Forstnerbohrer oder Flachfräsbohrer, aber bei größeren Bohrtiefen haben die halt frei Hand keine Führung. Kann man damit frei Hand ein gerades Loch von 50 bis 100 mm Tiefe bohren? Oder aber es weicht zwar etwas ab, aber das macht nichts und man kann das Rundholz dennoch reindrücken und einleimen.

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              • #8
                Kann man alles kaufen, aber die Preise sind nicht witzig. Forstnerbohrer sind da noch am erschwinglichsten. Für einen 50 mm Forstnerbohrer muss man zwischen 15 und 45 Euro hinlegen.
                Will man tiefer bohren, braucht man einen Schlangenbohrer und da liegen wir dann bei 250-550 €
                Das sprengt dann schnell jedes Budget. Dann braucht man als nächstes einen Horizontal-Bohrständer.
                Ich habe mir die Löcher damals auch bohren lassen. Hat mich 20,- gekostet. Dafür habe ich die Eschenzapfen (Erle weiter oben war ein Fehler) und ein paar Keile dazu bekommen.

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                • #9
                  Schon mal mit einem Holz-Fräsbohrer/Flachfräsbohrer zu tun gehabt? Sowas? https://www.bauhaus.info/bohrer/craf...bar/p/22381170

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                  • #10
                    Als nicht verstellbare Bohrer kenne ich die Teile, aber schon 50 mm habe ich nirgends gefunden. Ich arbeite nicht gerne damit, da sie recht schwer zu kontrollieren sind.

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                    • #11
                      Ich kann mir vorstellen, dass man sie eigentlich nur mit einer gescheiten Standbohrmaschine verwenden kann. Kann mir das frei Hand auch schwer vorstellen.

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                      • #12
                        So, jetzt hab ih nochmal alles durch gelesen.

                        @ jan-inf:
                        Ihr teilt die Balken? Hängt das an der Ansatzstelle nicht durch? Das bleibt abzuwarten. Die Hülle ist 50 cm lang, 5 mm dicker Edelstahl. Ob es nachher durchgängig wird sich zeigen. Sollte es der Fall sein setze ich nochmal 2 schmalere Balken ein, mit deren Hilfe ich auch eine trennwand ins Zelt bekomme um meinen Schlafplatz vom Lagerbereich zu trennen. Das wird das erste aufstellen zeigen.
                        Was meinst du mit einem Bodenbrett? Ein kompletter Boden? Also Stirn- und Giebelseite bilden ein Dreieck. Und dann halt oben sowie links und rechts unten die Leben Verbindungen in Form der Balken.

                        Die Idee mit dem Rohr gefällt mir sehr gut! Das wirkt stabil. Wo hast du die bohrung machen lassen? Würde das lieber jemanden machen lassen der passendes Werkzeug hat. Wäre einfach schade sonst um die schöne Arbeit.

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                        • #13
                          Mit Bodenbrett meinte ich das Brett, welches die beiden unteren Balken verbindet. Es geht auch ohne (nur mit einem Seil an der Stelle) aber dann kann man das aufgebaute Zelt nicht versetzen. Mit ist das Zelt stabiler.
                          Gerade bei Wind kommt einiges an Druck auf die Zeltbahn und eben auch die Balken, wobei natürlich der Firstbalken am Meisten tragen muss.

                          Ich habe das bei einem Schreiner machen lassen, den ich auf einem Markt getroffen hatte. Er hat nach dem Markt den Balken mit dem gebrochenen Zapfen mitgenommen und ich habe ich vor dem nächsten Markt bei ihm abgeholt. Ich hatte da aber bereits einen Ersatzbalken (hatte ich mir auf die Schnelle besorgt und vor Ort eben angepasst).

                          Werkzeug kann man kaum genug mitnehmen. Akkuschrauber mit Lochsägen, Bohrern und diversen Bits, Winkelschleifer, Stichsäge (optional auch eine Handkreissäge), ein Satz Schraubenschlüssel, Stechbeitel, Zugmesser, Äxte und Beile, Nägel in unterschiedlichen Größen. Hobel kann man auch oft gebrauchen. Wenn man viele Elektrowerkzeuge hat, braucht man auch entsprechend Kabeltrommeln. Gerade auf den größeren Märkten wie in HH-Öjendorf, braucht man schnell mal über 100 m Kabel

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                          • #14
                            Wir haben immer ein Werkzeug Auto dabei, inklusive kleinem Dieselmotor falls was geflickt werden möchte hat sich immer als überaus praktisch erwiesen!

                            also wie gesagt, das Zelt hat vorne und hinten 3 Bretter. Mir kam nie der Gedanke das anders zu lösen, möchte ich auf gar nicht. Neben der Stabilität ist es optisch einfach ansprechender und auch ein kleiner Schutz bei schlechter Witterung. Wenn's windig pfeift Klemme ich sie Zelthaut am Brett ein und hau von außen Haken in den Boden.

                            ich hoffe mal einen Tischler zu finden der die Balken so bohren kann wie ich mir das vorstelle. Würde mir wirklich Arbeit abnehmen und die Sache schön stabil machen....

                            Öjendorf machen wir nicht mehr. Ist irgendwie zu sehr mittelalterlich Ballermann geworden und die Umzüge zu unorganisiert. Das stundenlange warten im Regen weil irgendwer zu spät kommt mit anschließendem recht langem Marsch... Nein danke.
                            Und die gute Rechte Hand des Veranstalters die außer Beleidigung und Drohung keiner Kommunikation mächtig ist war dann quasi der ausschlaggebende Punkt. Es gibt auch weit nettere Märkte....

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                            • #15
                              Das stimmt wohl.
                              Ich war in den letzten 3 Jahren auf keinem Markt mehr. Möchte das aber gerne mal wieder angehen.
                              Es geht gut auch nur mit den geschnitzten Zapfen. Man darf mit den Balken eben nur nicht rumwerfen (genau dabei sind mir die Zapfen gebrochen)
                              Wirklich sinnvoll ist ein gutes altes Zugmesser wie dieses hier von Ochsenkopf
                              Eine Handsäge, Klöpfel, Stechbeitel und eben ein Zugmesser und man kann zur Not einen Baum in einen neuen Firstbalken verwandeln. Das dauert auch nicht übertrieben lange. Da man mit dem Zugmesser eher der Maserung folgt, sieht es auch besser aus, als gedrechselte oder gefräste Rundungen. (Es entspricht auch eher der Wikinger-Art der Holzbearbeitung)
                              Zuletzt geändert von Ricc_D; 13.03.2018, 10:07.

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