• Wenn dies Ihr erster Besuch hier ist, lesen Sie bitte zuerst die Hilfe - Häufig gestellte Fragen durch. Sie müssen sich vermutlich registrieren, bevor Sie Beiträge verfassen können. Klicken Sie oben auf 'Registrieren', um den Registrierungsprozess zu starten. Sie können auch jetzt schon Beiträge lesen. Suchen Sie sich einfach das Forum aus, das Sie am meisten interessiert.

Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Gebrauchtes Fischgrätparkett wiederverwenden

Einklappen
X
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Gebrauchtes Fischgrätparkett wiederverwenden

    Hallo ich brauche einen guten Rat. Ich habe in Hamburg 80 qm Hamburger Fischgräte parket aus einem alten Haus retten können. Ich möchte dieses nun bei mir verlegen muss aber zunächst die Dielen auf eine Höhe zu bringen und den Kleber bzw. Teer entfernen.

    Die Frage ist nur wie. Mit Hitze werde ich dem Teer-/Stroh-Gemisch nicht her und bekomme es nicht ab. Mein Plan ist nun das Holz ganz flach unten abzusägen nur womit. Was ist eurer Meinung am besten geeignet um den Kleber zu entfernen eine Bandsäge, Tischkreissäge oder ein Dickenhobel ?

    Vielen dank für eure Hilfe

    Gruß Lars
    Angehängte Dateien

  • #2
    Ein Dickenhobel würde sicher verkleben und eine Kreissäge einen recht dicken Span nehmen. Meine Wahl wäre die Bandsäge. Allerdings müsste das schon ein gutes Modell sein, damit der Schnitt wirklich nicht verläuft.

    Heimwerker.de
    Heimwerker-Blog
    Werkzeugtests

    Kommentar


    • #3
      Super,

      danke für die Schnelle Antwort. Da ich aus dem Metall und Reaktorbereich komme halten sich meine Erfahrungen mit Bandsägen stark in Grenzen. Ich besitze selber noch keine. Deswegen laute meine Frage an dieser Stelle: Was macht eine gute Bandsäge aus? Und kann man ein verlaufen nicht ggf. schon mit einem Anschlag für das Werkstück verhindern.
      Hast du vielleicht eine Empfehlung für mich Metabo hat ein Preiswertes Modell im Angebot. Und bei Metabo habe ich bis jetzt selten total danebengegriffen.

      Gruß Lars

      Kommentar


      • #4
        Ich würde es vorher mit einem Dickenhobel probieren.
        Wenn man nicht zu knapp arbeitet, sollte es kaum verkleben. Wenn es damit klappt, ist es sicher die schnellste Variante. Danach braucht man aber evtl. einen Satz neue Messer

        Kommentar


        • #5
          Aufgrund der Beschreibung unterstelle ich mal PAK-haltigen Kleber. Insofern würde ich das Zeug einfach nur entsorgen und mir nicht die Pest ins Haus holen; jetzt wo du es am Backen hast ists auch noch teurer Sondermüll.

          Kommentar


          • #6
            Da mir PAK-Kleber nichts gesagt hat, habe ich Tante Google gefragt und die hat folgenden Link vom Bayrischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz ausgespuckt: klick

            Das ist ja wirklich ein Dreckszeug. In dem Fall würde ich es wohl auch eher entsorgen und nicht damit arbeiten

            Kommentar


            • #7
              Ja. Also bitte nix sägen, hobeln oder mit nem Föhn da herumfuhrwerken.... Einfach nur entsorgen.
              http://www.bgbau-medien.de/bau/g_hap...l.htm?gesamt=1

              Kommentar


              • #8
                Jetzt einmal abgesehen von dem Teufelszeug - kann man das übrigens irgendwie messen? - würde ich sowas mit einer TKS machen, den Längsanschlag so so einstellen, dass das Kreissägeblatt nur wenig abnimmt ("schöne" Seite am Anschlag und den Schiebestock nicht vergessen) - alle Leisten wären dann auf "gleichem" Mass - wenn es notwendig ist, dann durch die Dickendings jagen und fertig.
                Allerdings halt nur wenn es nicht mit einem Giftzeugs belastet ist...
                Pfiat di sagt
                da Hobla
                _________________________
                |Merkel dir|auch nach 3mal abschneiden kann ein Brett immer noch zu kurz sein

                Kommentar


                • #9
                  Zitat von Hobla Beitrag anzeigen
                  Jetzt einmal abgesehen von dem Teufelszeug - kann man das übrigens irgendwie messen?
                  Du könntest es zur Analyse in ein Labor geben. Aber es gilt eigentlich die Formel "Schwarz + alt + riecht nach Öl/Teer = PAK-haltiger Kleber"

                  Kommentar


                  • #10
                    Super danke für den Hinweis das bedeutet zumindesten das die eine hälfte Sondermüll wäre. Bei mir um die Ecke ist ein Labor zur analyse werde morgen direkt mal eine diele hin tragen.

                    Danke für eure Warnung.

                    Kommentar


                    • #11
                      Unabhängig davon denke ich, dass es den Aufwand nicht rechtfertigt. Das Problem sind ja die umlaufenden Nuten. Das muss ja hinterher alles gleich dick sein, sonst liegen da z.B. manche Stäbchen hohl.
                      Für um die 40 € pro m² bekommt man auch neues Stabparkett - garantiert unbelastet und noch ausreichend dick für mehrfaches Abschleifen

                      Kommentar


                      • #12
                        Naja der Preis ist schon wesentlich. Zeit habe ich dagegen genug. 3200 € habe ich nicht einfach so zur Hand. Aber ihr habt recht das Gesundheitsrisiko werde ich nicht eingehen. Nach langen hin und her habe ich mich entschlossen das Zeug zu entsorgen. Die Prüfung beim Labor kostet mehr als das ganze Holz mich gekostet hat.
                        Unabhängig davon würde mich schon noch interessieren woran man eine gute Bandsäge erkennt :-)

                        Kommentar


                        • #13
                          Eine gute Bandsäge erkennt man an der Qualität des Schnittes. Klingt blöd ist aber so....
                          Es spielen sehr viele Faktoren eine Rolle ... die Stabilität der Konstruktion, die Sägeblattführung ..... einfach einmal auf Youtube schmöckern ..... dann wirst du erkennen was ich mit meinem ersten Satz meine.... da gibt es Leute die bauen die Dinger aus Holz und es passt ...

                          Nachtrag
                          z.B.: Eigenbau: https://youtu.be/4d_EN4jB_BI
                          Eigenbau: https://youtu.be/f8l4YssKKf8
                          Holzwerken - Erklärung: https://youtu.be/hV_9hYIzPI0 ........
                          Zuletzt geändert von Hobla; 13.02.2018, 19:59. Grund: Links eingefügt
                          Pfiat di sagt
                          da Hobla
                          _________________________
                          |Merkel dir|auch nach 3mal abschneiden kann ein Brett immer noch zu kurz sein

                          Kommentar


                          • #14
                            danke für eure hilfe

                            Kommentar


                            • #15
                              Selbst bei einer kleineren Bandsäge würde ich schon darauf achten, dass die verstellbare Bandführung Kugellager hat. Bei den billigeren sind da nur Bolzen.

                              Heimwerker.de
                              Heimwerker-Blog
                              Werkzeugtests

                              Kommentar

                              Lädt...
                              X