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Innenabdichtung Bodenplatte und Wandanschluss

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  • Innenabdichtung Bodenplatte und Wandanschluss

    Hallo erfahrene Forenmitglieder und Heimwerkerexperten,

    Bei unserem Häuschen (BJ 1962, nicht unterkellert, Streifenfundamente, 20 cm Bodenplatte Beton, laut Gutachter gute Bausubstanz) haben wir in - vornehmlich - einem Zimmer ein Problem:
    Der Boden wurde mit einer ungeeigneten Dichtmasse abgedichtet, die an der unteren Ziegelreihe = unterhalb der Horizontalsperre nicht gehalten hat.
    Folge war Feuchtigkeit im Bodenaufbau und Bakterienbesiedlung (Geruch!) im letzten, sehr feuchten Sommer. Das Haus hat wohl die monatelange Luftfeuchte zusammen mit der unterhalb der Sperre eindringenden Feuchtigkeit nicht mehr kompensiert. Die Wände samt Rauhfaser oberhalb sind allerdings trocken geblieben, Schimmel hatten wir nur an Holz, Teppichen und Leder im Zimmer.
    Wir haben nunmehr den gesamten Bodenaufbau (von unten nach oben Styropor, Fermacell Trockenestrich und Parkett) wieder entfernt und wollen eine Innenabdichtung einrichten (auf der mehr oder weniger trockenen, vorhandenen Bodenbeschichtung, die man nur schwer wieder runter bekäme und die als Untergrund zum Kleben einer kaltselbstklebenden Bitumenbahn hoffentlich verwendbar ist),
    Unser Problem ist momentan die Planung des Bodenaufbaus und der Wandanschluss:
    Wir würden unterhalb der intakten Horizontalsperre die Heraklithplatten weghauen (dahinter ist ein schmaler Hohlraum und die Ziegelaußenwand) und die Innenabdichtung direkt auf die Ziegelwand anbringen.
    Den neuen Bodenaufbau würden wir folgendermassen angehen:
    - kaltselbstklebende Dampf- und Radonsperrbahn
    - Vakuumisolierung
    - Dampfbremse und Ausgleichsmatten, Parkett

    Die untere Ziegelreihe würden wir mit Dichtschlämme und Sanierputz abdichten.

    Unsere Sorge ist jetzt, daß auf der feuchten Außenwand der Anschluss der Innenabdichtung an die Horizontalsperre nicht halten könnte und das Entfernen des feuchten Heraklith auf Bodenhöhe zu vermehrtem Tauwasserausfall durch die Kälte der dann freiliegenden Außenwand führen könnte --> Feuchtigkeit von außen ausgesperrt; neues Feuchtigkeitsproblem innen geschaffen.
    Rätselhafterweise ist laut Gann Hydromette das Heraklith exakt bis auf Höhe der vermuteten Sperre ebenfalls feucht, darüber aber nicht(!) - obwohl es keinen Kontakt zur ZIegelwand hat und selbst ja keine Sperre enthält.
    Zudem ist uns die "Position" der hochgezogenen Bitumenbahn zwischen den Abdichtungsschichten an der Wand nicht klar.

    Unsere Fragen:
    Wie stark kapillar bzw saugend ist Heraklith?
    Ist die schwarze Farbe des Heraklith ein Bitumenanteil?
    Hat jemand von Euch schon eine ähnliche Situation gehabt und wie habt Ihr das gelöst?
    "Fachleute", die wir hier vor Ort hatten, haben sich sämtlich extrem widersprochen bsp. wollten Wucherangebote für eigene Leistungenabgeben...

    Über Tips wären wir Euch wirklich sehr dankbar:-)!

    Beste Grüße, Sandor

  • #2
    Ne ordentliche Dichtschlämme ist doch meines Wissens komplett dicht, also so, dass man danach Wasser einfüllen könnte wie in ein Schwimmbecken.

    Ich bin aber noch nicht so ganz sicher wie das ganze Projekt tatsächlich aussehen soll, daher erstmnal die Frage, ob nicht eine Komplettsanierung sinnvoll ist. Am Boden alles weg bis auf den blanken Beton, an den Wänden bis auf die Ziegel. Dann Dichtschlämme auf den Boden und bis zur Höhe der Horizontalsperre.

    Waren die Wände vorn innen gedämmt und soll das wieder so sein? Ich finde das immer eine sehr fehleranfällige Methode udn wenn man unbedingt dämmen muss, dann doch besser von aussen.

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