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kleine Garagenauffahrt

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  • kleine Garagenauffahrt

    Hallo,

    ich habe gerade eine neue gedämmte garage kurz vor der Vollendung, das Fundament habe ich extra 5cm über Einfahrthöhe legen lassen falls das mit dem Starkregen zukünftig mehr wird, 50cm vor der garage ist die regenrinne die das Wasser ableitet, nun muss ich quase eine kleine Rampe bauen um die 5cm Höhenunterschied auf 50 cm zu überwinden.

    Ich hatte vor das mit Natursteinen zu machen und ist mir etwas nicht klar: Ich lese machmal dass man dann gartenbeton mit Trass nehmen soll weil es sonst z.B. bei Estrich-Beton (C25) Ausblühungen und Verfärbungen am Naturstein Stein gibt.
    Eigentlich wollte ich die Steine ja einbetonieren und dann mit so einem Pflasterfugenmörtel verfüllen.

    Wann kommt das zu diesen Verfärbungen bei normalem Estrich-Beton? Auch wenn der Beton nur unten als Halt/Befestigung ist oder ist das nur ein Problem wenn man die Fugen mit Beton verfüllt?

  • #2
    Naturstein zieht Feuchtigkeit durch die sehr feinen Ritzen und Fugen, die in so einem Material unmsl vorhanden sind. Und mit der Feuchtigkeit auch Salze und sowas für dann ausblühen. Ob das mehr von der Fuge kommt oder vom Untergrund liegt ganz am Stein selber.

    Bist du denn sicher, dass Naturstein für so eine Minirampe überhaupt Sinn macht? Die Rampe hat ja nur auf der einen Seite 5cm aber auf der anderen 0cm. Da kann man vermutlich grade Mal auf 20-30cm der Rampe den Naturstein so verlegen, dass er dauerhaft der Beanspruchung durch ein KFZ stand hält

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    • #3
      moin,

      ich habe hier 2 verschiedene Granitgrößen, das passt schon ganz gut, so schräg ist das ja auch nicht, "oben" ist dann eine normale Fuge die aufgefüllt werden muss, dafür hatte ich an den Plasterfugenmörtel gedacht, oder kann man da auch Gartenbeton zum Verfugen nehmen ?

      Das mit den Steinen habe ich mir extra so überlegt, die bekomme ich auch noch nächstes Jahr und dann werde ich die ganze Auffahrt damit machen und dann passt das beides optisch zusammen.

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      • #4
        Was spricht dagegen, Trasszement dafür zu nehmen? Da bist Du auf der sicheren Seite. Ich weiß nicht, was das für'n Preisunterschied macht, aber der Ärger, falls es nach einiger Zeit zu hässlichen Kalkausblühungen kommt, wäre sicher größer.

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        • #5
          ja... das frage ich mich auch gerade, war heute im global, der Plasterfugenmörtel kostet 27 euro pro 20kg ! , Trasszement kostet 8 euro pro 30 kg

          Vorteil vom Plasterfugenmörtel sind verschiedene Farben, für Hochdruckreiniger geeignet, und einfach zu verarbeiten ( einfegen und nass machen) Bei meinem Nachbarn haben sie den Treppenaufgang auch mit Zement verfugt.

          Ist die Frage ob der normale Zemt auch hochdruckreinigerfest ist ? Normale Fugen beim Klinkerhaus sind es jedenfalls nicht.

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          • #6
            Pflasterfugenmörtel ist ja ein Fertigprodukt incl. Zement, Sand und Zuschlagsstoffen. Trasszement ist ja nur Zement, der noch gemischt werden muss. Aber ich kann mir gut vorstellen, dass es auch fertigen Pflasterfugenmörtel gibt, der diese Eigenschaften hat um Ausblühungen zu verhindern. Ist dann halt nicht einfach Portlandzement mit Sand und Kies, sondern auf einer anderen Basis und ggf. noch Zuschlagsstoffe. Auf der PCI-Seite haben ich da eben einiges gesehen

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            • #7
              Ich meinte natürlich nicht "Sand und Kies", denn Kies ist in einem Mörtel nicht so sinnvoll, sondern wollte schreiben "Sand und Wasser" ;-)

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              • #8
                So, ich bin schlauer geworden, es gibt verschiedene Produkte und folgende Punkte zu beachten:
                - wasserundurchlassig oder wasserdurchlässig
                - trocken einkehren oder mit Wasser einschlämmen
                - hochdruckreinigerfest ?
                - Preis

                Für meine kleine Rampe mit 2 qm habe ich auf Schotterhöhe vom Garagenfundament 15cm Estrichbeton mit Stahlmatte "hingelegt" darauf will ich die Granitsteine mit Gartenbeton ( mit Trass) hinmörteln

                --> Dafür benötige ich einen wasserundurchlässigen Plasterfugenmörtel, wäre ja blöde wenn immer die Feuchtigkeit in den Ritzen steht und unten nicht wegkommt
                Das Fugli, das ich mal als Eimer im Bauhaus mitgenommen habe ist da recht gut und einfach , reinfegen und fertig, Nachteil ist dass der angebrochene Eimer verarbeitet werden muss, evtl. ist er mit Wasser noch 4 Wochen haltbar, also gut gucken wo es noch kleinere Projekte im Garten gibt.
                So was gibt es auch von MEM oder anderen, sind aber immer bei ca. 50 Euro pro 25kg.


                Später für die gesamte Einfahrt wäre evtl. der PCi interessant, der kostet bei der großen Fläche nur 20 euro pro Sack und ist wasserdurchlässig, es muss dann zwingend eine wasserdurchlässige Schicht wie Sand/Schotter drunter sein. Wie hart der wird (Hochdruckreinigerfest?) weis ich nicht, da müßte man mal einen einzelnen Sack im internet bestellen bevor man eine ganze Palette ordert.

                Lt. obi-Berater geht das Zeug sehr selten, evtl. mal für kleine Fächen, aber nicht für größere. Früher hat man die Fugen der Natursteine wohl mit Sand aufgefüllt.

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                • #9
                  Zitat von megaharry Beitrag anzeigen
                  Dafür benötige ich einen wasserundurchlässigen Plasterfugenmörtel, wäre ja blöde wenn immer die Feuchtigkeit in den Ritzen steht und unten nicht wegkommt
                  Das Fugli, das ich mal als Eimer im Bauhaus mitgenommen habe ist da recht gut und einfach
                  Fugli ist grade besonders wasserdurchlässig, und wenn du das in die Fugen reinhaust, wo das Wasser nicht abfliessen kann sprengt es dir beim nächsten Frost alles auseinander ...

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                  • #10
                    Ja, das habe ich auch gerade gesehen als ich mir es noch mal genau durchgelesen habe. Ich frag mich nur welcher Fugenmörtel das war der wasserundurchlässig war...

                    Noch eine Ergänzug zu PCI, zu dem 20 Euro Sack benötigt man noch eine 0,9kg Dose Bindemittel für 30 Euro womit man wieder bei ca. 50 Euro wäre.

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                    • #11
                      Ich würde das nicht so kompliziert machen. Kauf dir einen Sack Trasszement und hole dir in einem Kübel Sand im Baustoffhandel und rühre dir den Mörtel selbst an.

                      Ich habe am Haus meiner Eltern vor ca. 35 Jahren gemeinsam mit meinem Vater ca. 35 qm gebrochene Granitplatten verlegt. Wir haben die Platten in ein Mörtelbett verlegt, in das wir auch Estrichmatten verlegt hatten und dann die Fugen direkt verfugt. Ich glaube, es war damals kein Trasszement, aber ist ja kein Thema, sicherheitshalber den zu nehmen.

                      Wenn man die Fläche mit einem Hochdruckreiniger reinigt, hält man ja nicht die Dreckfräse aus 20 cm direkt auf die Fugen. Man geht vorsichtig ran und probiert aus. Außerdem macht man das sehr wahrscheinlich auch nicht sehr oft. Also die Sache einfach n bisschen lockerer sehen ... würde ich jedenfalls :-)

                      Hab mal ein Bild von der Garageneinfahrt meiner Eltern von vor 12 Jahren rausgesucht, als eine Stützmauer neu gesetzt wurde.

                      Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: 2006-09-19_12-44-22.jpg
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                      • #12
                        Wenn der Untergrund selber schon Wasserundurchlässig ist, sollte man entweder nur Sand nehmen, oder ebenfalls Wasserundurchlässig weiterarbeiten. Die Sache hat aber einen Haken: Es wird ganz sicher Wasser zwischen die Schichten gelangen und wenn es dann friert, bricht es auf. Darum werden Steine ja meist auf einer Schüttung aus Bruchsplitt und Sand verlegt. Wenn dann Wasser eindringt, läuft es zügig bis in frostfreie Tiefen ab und nichts friert kaputt. Auf einer gut drainierten Fläche kann man dann auch wasserundurchlässig verfugen

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