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Betonboden im Keller renovieren

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  • Betonboden im Keller renovieren

    Hallo, in meinem Haus, was in den 50iger Jahren gebaut wurde, möchte ich mir in einem Kellerraum eine Werkstatt einrichten. Vorher muss ich allerdings den Putz und auch den Betonboden erneuern, bzw. Ausbessern. Bei dem Betonboden habe ich allerdings keinerlei Ahnung, wie ich da am besten vorgehen sollte, da der alte Betonbelag gerissen ist. Vermutlich hat sich mal in der Mitte des Raumes ein Abfluss befunden, dieser ist allerdings zugeschmiert worden. Von diesen alten Abfluss ziehen sich in alle 4 Ecken des Raumes Risse, die auch schon mal verschmiert worden. An einer Stelle habe ich den Riss etwas aufgekratzt um zu schauen, wie tief er ist. An einer Stelle kann ich einen Schraubenzieher ca 15cm rein schieben.... Was würdet ihr mir raten bei dem Boden, alles raus Hauen ? Und hat jemand eine Vermutung was sich unter dem Beton befinden könnte, ist das oben drauf einfach Estrich und da drunter nochmal ne Betonschicht, oder wie haben die das früher aufgebaut?
    Wünsche euch allen frohe Weihnachten LG

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  • #2
    Das Haus worin ich Wohne wurde auch in den 50er gebaut. Hier hat man es so gemacht.

    Wände auf Streifenfundamente und dann wurde die Fläche dazwischen mit so was wie Stampfmörtel gemacht. Und dann wohl mit einer Feinschicht geglättet. Als hier mal ein Pumpensumpf errichtet wurde konnte man sehen das der Boden nicht besonders dick war. Wenn ich mich noch richtig erinnere war er wohl nur so ca. 4 cm Dick.

    Wenn ich mir das mittlere Bild ansehe würde ich die gebrochene Stelle einfach mal öffnen um zu sehen was darunter ist.

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    • #3
      Ja das werde ich wohl auch mal machen, was ich mich momentan frage, ist ob es reicht die Risse zu verharzen und dann Ausgleichsmasse drüber, oder ob das dann nur ne kurzfristigen Lösung ist

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      • #4
        Hallo,

        unser Haus hat ein ähnliches Baujahr und es gab das gleiche Problem mit dem Betonboden im Keller. Überall Risse und wenn Hochwasser war, hat sich teilweise Wasser durch die Risse gedrückt. Wir haben lange überlegt, was wir machen. Letztendlich haben wir den kompletten alten Betonboden herausgerissen und den Boden neu aufgebaut.

        Auf meiner Homepage kannst Du das evtl. nachvollziehen: Boden raus, Boden rein. Mehr zu den Arbeiten im Keller findest Du ggf. auch in der entsprechenden Rubrik.
        diy-workblog.de

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        • #5
          Ja, so ähnlich sieht das bei mir auch aus, allerdings hatte ich zum Glück noch kein hochdrückendes Wasser im Keller stehen. Wie sehe ich denn, ob der Boden nachträglich betoniert wurde oder ob die Wände auf den Boden gesetzt wurden? Kann ich in beiden fällen einfach den Boden raushauen oder muss man da vorab was pürfen lassen wegen Statik usw.??

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          • #6
            Zitat von mala Beitrag anzeigen
            Hallo,

            unser Haus hat ein ähnliches Baujahr und es gab das gleiche Problem mit dem Betonboden im Keller. Überall Risse und wenn Hochwasser war, hat sich teilweise Wasser durch die Risse gedrückt. Wir haben lange überlegt, was wir machen. Letztendlich haben wir den kompletten alten Betonboden herausgerissen und den Boden neu aufgebaut.

            Auf meiner Homepage kannst Du das evtl. nachvollziehen: Boden raus, Boden rein. Mehr zu den Arbeiten im Keller findest Du ggf. auch in der entsprechenden Rubrik.

            Gucke mir gerade deine Homepage an und bin echt begeistert von den ganzen Arbeiten die du da durchgeführt und dokumentiert hast. Dein Keller z.b erinnert mich doch stark an meinen, zumindest vor deinem Umbau. Finde es auch sehr interessant, dass du zum Teil Wände mit OSB verkleidet hast, das wäre ne richtig gute Alternstive für meinen Werkstattraum....

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            • #7
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              Hatte heute Zeit mal den Boden etwas zu öffnen, ich habe dort vermutlich ein Abwasserrohr entdeckt. Am liebsten würde ich jetzt mit etwas Sand auffüllen und dann den Rest mir Reparaturmörtel wieder schließen, die Risse verharzen und dann alles mit Garagenbodenanstrich versieglen. Mir ist klar, dass das nicht die ideallösung ist, aber momentan alles raus hauen ist mir zu viel Aufwand. Hat jemand noch eine Alternative dazu oder Erfahrungen, Anregungen zu meinem Vorhaben?

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              • #8
                Zitat von Chris85 Beitrag anzeigen
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                Hatte heute Zeit mal den Boden etwas zu öffnen, ich habe dort vermutlich ein Abwasserrohr entdeckt. Am liebsten würde ich jetzt mit etwas Sand auffüllen und dann den Rest mir Reparaturmörtel wieder schließen, die Risse verharzen und dann alles mit Garagenbodenanstrich versieglen. Mir ist klar, dass das nicht die ideallösung ist, aber momentan alles raus hauen ist mir zu viel Aufwand. Hat jemand noch eine Alternative dazu oder Erfahrungen, Anregungen zu meinem Vorhaben?
                Nur schnell einige zusammenhanglose Gedanken: ich habe den Boden einer alten Garage (unbeheizt) ausgebessert, bei dem im Lauf der Jahre richtige "Spurrillen" abgebröckelt sind. Raushauen wollte ich ihn auch nicht, obwohl man das m.W. bei solchen Altbauten ohne Weiteres machen kann, die Statik ist nicht betroffen, da erst die Wände auf Streifenfundamente gesetzt werden, und dann nur eine dünne, nichttragende Platte dazwischen reingegossen wurde. Demenstprechend kann man die Platte recht einfach mit einem Presslufthammer in Stücke zerdeppern, den Wänden entlang bricht sie von selber sauber heraus, und dann eine neue Platte gießen, man braucht nicht einmal eine Verschalung zu bauen.

                Mit wars aber zu viel Arbeit, ich habe nur die oberste, loose Schicht abgeklopft, und dann eine dünne Schicht (Ausgleichs?)mörtel draufgemacht, der Fliesenleger hatte mir das Zeug empfohlen, er nimmt es her um welligen Untergrund auszugleichen bevor er die Fliesen draufklebt.

                Bewährt hat sich die Lösung leider nicht, bereits nach einem Jahr waren bereits zahlreiche Haarrisse in der neuen Schicht, die Garage ist nicht beheizt, die Autos tragen oft Nässe rein, im Winter wird das unweigerlich in die Risse eindringen und sie weiter aufdehnen.

                Stand heute würde ich die Platte rausmachen, ich könnte mich ohrfeigen, da ich damals sowieso wegen größerer Umbauten im EG auf Fußbodenheizung Estrich in rauhen Mengen aus dem Silo bezogen habe und schweres Gerät sowie ein Bauschuttcontainer sowieso grad da waren hätte ich die Garage ohne wesentliche Mehrkosten mitmachen können.

                Anderer Vorschlag: mein Nachbar arbeitet in der Gebäudeinstadhaltung eines größeren Unternehmens hier im Ort, und die haben mehrere große Hallen, der Bau steht auf trockengelegtem Sumpfgebiet. Dementsprechend habe die ständig an irgendwelchen Ecken Probleme mit Setzungsrissen, er ist zuständig für die Reparatur. Ich hab ihn mal auf das Bodenproblem angesprochen. Er hat mir angeboten, er könnte den alten Beton mit einer Maschine plan abfräsen, und dann hätten die eine spezielle Vergussmasse, die nicht aushärtet aber die trotzdem so belastbar ist dass man sogar schwere Maschinen draufstellen und sie lanfristig mit Staplern befahren kann. Ich habe sie nicht gesehen, aber seiner Beschreibung nach ist sie so ähnlich wie Turnhallenboden, nur wesentlich weniger nachgiebg. Damit gießt man dann eine richtig dicke Schicht, und das hält, sagt er, in einer Garage ewig, und der elastische Stoff kann keine neuen Risse bilden, auch wenn im Beton wieder welche auftreten sollten. Rutschfest, wasserdicht und salzresistent ist das Zeug sowieso. Aufwand wäre, meint er, relativ gering, zwei mal einen halben Tag zu zweit dran arbeiten dann wärs getan.

                Das Zeug scheint allerdings sehr teuer zu sein, es kommt wohl in Säcken und wird mit irgendeiner Flüssigkeit angerührt, für meine 20 m² hat er die Materialkosten, die ich natürlich ersetzen müsste, auf etwa 500 Euro taxiert - nicht gerade wenig für 20m².

                Armin.

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