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3cm tiefe & 3m² grosse Vertiefung in Wand auffüllen

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  • 3cm tiefe & 3m² grosse Vertiefung in Wand auffüllen

    Hallo allerseits

    Folgende Ausgangslage: In einem Zimmer habe ich bei der einen Aussenwand eine 3cm tiefe "Vertiefung" gegenüber dem Rest der Wand.
    Diese Vertiefung erstreckt sich auf einem Bereich von 1.90x1.50m (BxH) und ist ca. 75cm ab Boden. Die Vertiefung entstand vor wenigen Tagen, als ich den alten Deckputz zwecks Erneuerung entfernen wollte. Der Deckputz selber war natürlich keine 3cm dick. Aber hinter dem Deckputz kam ein Gipsputz hervor, der stark nach Rauch stank. Ein "Probeloch" in die Wand hatte ergeben, dass sich hinter diesem ca 1cm dicken Gipsutz eine 2cm dicke Innenisolation aus Backkork befand.
    Weil mich der Geruch dermassen gestört hatte, und ich nicht darauf vertrauen wollte, dass der neue Deckputz den Geruch ausreichend isolieren mag, habe ich den den stinkenden Gipsputz sowie die Korkmatten entfernt.

    Der Geruch ist nun weg. Aber damit ich die ganze Wand wieder mit einem neuen Deckputz versehen kann, muss ich diese 3cm irgendwie wieder auffüllen. Die Frage ist nun was hier die beste/einfachste Möglichkeit ist. Wäre es ratsam wieder eine Innenisolation einzusetzen? Interessanterweise ist diese Wand die einzige im Haus, die über eine solche Innenisolation verfügt. Zudem ist es wohl auch noch wichtig zu erwähnen, dass diese Innenisolation ziemlich sicher beim Bau des Hauses (1970) installiert wurde und dass das Haus im Jahr 2001 im Rahmen einer energetischen Sanierung mit einer Aussenisolation versehen wurde. Daher gehe ich mal davon aus, dass es keine Problem geben würde, wenn ich anstelle einer Innenisolation etwas anders verbaue. Aber gerne wüsste ich da eure Meinung.

    Eine neue Innenisolation wäre insofern interessant, weil ich so mit geringem Aufwand 2, evtl. sogar gleich 3cm ausgleichen kann. Eine andere Alterantive wäre natürlich, einfach 3cm Oberputz aufzutragen. Aber da hab ich etwas respekt vor wegen der Stärke und der Trocknungszeit. Ich habe mir auch schon überlegt, eine Kombination aus Gipsfaserplatte (z.B. 15mm dick) als Trockenputz und dann noch 15mm Oberputz zu wählen. Was haltet hier hiervon? Gibt's noch andere Ideen?

    Vielleicht noch wichtig zu erwähnen: Als Deckputz werde ich den Kalkhaftputz von Kreidezeit verwenden. D.h. womit auch immer ich diese 3cm Vertiefung schliesse, es sollte ein guter Untergrund für den neuen Deckputz sein.

    Bin gespannt auf eure Meinungen/Ideen.

    Vielen Dank

    Marc

  • #2
    Gibt es keine Rehgips Platten in der Größe und Dicke? Sind vielleicht ein wenig dünner, fehlt eben nur Tapete und Farbe.
    Schwager von mir hat seine Holzreste als Mosaik an die Wand geheftet, wäre vielleicht auch noch eine Idee.

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    • #3
      Hallo lupoli, wirst Du dann eigentlich die gesamte Wand neu verputzen? Denn wenn Du nur das "Loch" verputzt. sieht man das garantiert.
      Da könntest Du aber mit Holz den Übergang verkleiden und ein "gestaltendes" Element daraus machen. Vielleicht mit Bildern innendrinnen, oder hängenden Blumentöpfen.
      Du könntest sogar so weit gehen, dass du das "Loch" nicht auffüllst, die drei Zentimeter mit einem Holzrahmen verkleidest und so eine Vertiefung in der Mauer hast, in der du dann Bilder oä. unterbringst. Du meinst ja, Isolierung hast du eh schon außen...
      LG Mizzy

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      • #4
        Eigentlich bin ich gegen Innendämmung, da das Haus aber von außen gedämmt wurde, sehe ich das weniger problematisch. Ansonsten wäre eine Zementfaserplatte eine Alternative.

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        • #5
          Wenn von außen gedämmt, darf von innen eh nicht gedämmt werden.
          Ditschy
          Motto: Wir sind zu arm um billig zu kaufen!

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          • #6
            Zitat von Mr.Ditschy Beitrag anzeigen
            Wenn von außen gedämmt, darf von innen eh nicht gedämmt werden.
            Wieso nicht? Gibt es da eine Vorschrift oder woher kommt das?

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            • #7
              Wegen der Taupunktverschiebung ... zumindest vor 20 Jahren war dies so und sollte heute auch noch so sein.
              Ditschy
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              • #8
                Dann dürfte es aber rein theoretisch keine Schalungssteine aus EPS oder ähnliches geben. Die dämmen die Wand ja von außen und innen. Meine haben beispielsweise außen 12 cm und innen 6 cm Neopor.

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                • #9
                  Sind die m.W. nicht auch diffusionsoffen?

                  Wenn man jedoch durch die Innendämmung den Taupunkt in die Kleberschicht der Aussendämmung verlagert, bekommt man ein Problem.
                  Ditschy
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                  • #10
                    Ja, sind sie, wie viele anderen Dämmungen auch. Daher sehe ich da keinen Unterschied.

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                    • #11
                      Eine Außen angebrachte Dämmung mit Kleber und Dübel ist mit deinem System aber nicht vergleichbar, oder?
                      Was die Taupunkt-Feuchte im Kleberbett im Winter veanstalten kann ist selbsterklärend (hat mit Diffusion nun weniger zu tun).

                      Doch leider wissen wir eh nicht, wessen Dämmung er hat.
                      Ditschy
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                      • #12
                        Da kannst Du schon Recht haben, aber der Taupunkt müsste sich doch mit unterschiedlichen Innen- und Außentemperaturen oder unterschiedlicher Luftfeuchtigkeit eh regelmäßig verschieben. Ebenso kann es ja auch mal sein, dass man länger im Urlaub ist, das Haus nicht genutzt wird.... oder was auch immer..... und die Heizung wird deutlich runter gedreht. Auf die Wand hätte das denselben Effekt, als wäre sie von innen gedämmt - sie bleibt kälter. In diesem Fall darf doch die Dämmung außen auch nicht abfallen, oder bin ich bei einer geklebten und gedübelten Dämmung immer gezwungen eine konstante Innentemperatur zu halten, um den Taupunkt nicht vielleicht zufällig auf den Kleber zu schieben.

                        Sorry, aber ich kann mir das nicht vorstellen. Ich weiß es allerdings auch nicht.

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                        • #13
                          Puuh, das ist schon Jahre her .... zumindest wird die Außendämmung nach dem Wandaufbau (Diffusionswert) und relative Luftfeuchtigkeit sowie Sättigung berechnet, war glaub bei ca. 20° Innentemperatur und -5° Außentemperatur (Taupunkt in oder außerhalb der Außenisolierung). Problematisch wird es aber nur im Winter und wenn die Isolierung eh schon knapp berechnet wurde.

                          Bei dir liegt der Taupunkt sicher in den 12 äußeren cm und trocknet über die Sommermonate wieder aus.
                          Ditschy
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