• Wenn dies Ihr erster Besuch hier ist, lesen Sie bitte zuerst die Hilfe - Häufig gestellte Fragen durch. Sie müssen sich vermutlich registrieren, bevor Sie Beiträge verfassen können. Klicken Sie oben auf 'Registrieren', um den Registrierungsprozess zu starten. Sie können auch jetzt schon Beiträge lesen. Suchen Sie sich einfach das Forum aus, das Sie am meisten interessiert.

Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Sickergrube?

Einklappen
X
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Sickergrube?

    Hallo,

    hat jemand Erfahrungen mit Sickergruben? Wir müssen unser Regenwasser auf dem Grundstück versichern lassen. Zurzeit wird es überirdisch mit Rohren auf unseren Rasen geleitet - gefällt mir nicht so sehr. Der Boden nimmt zwar sehr gut Wasser auf, aber ich mache mir etwas Sorgen um das Fundament des Hauses und unseren Keller.Daher plane ich eine Sickergrube im Garten.

    Meine Frage wäre nach dem genauen Aufbau.

  • #2
    Ich hab mal ein bissel gegooglet und dabei kam das hier raus:

    http://klaertechnik-husen.de/34/Leis...gssysteme.html

    Ich hoffe das hilft weiter.

    Gruss Michael
    Wenns knackt......noch eine halbe Umdrehung!

    Kommentar


    • #3
      danke

      Vielen Dank, das hilft schonmal.

      Kommentar


      • #4
        Laut Wikipedia versteht man unter Sickergrube eine Grube, die bei einer autonomen Entwässerung zur Aufnahme menschlicher Exkremente und manchmal auch zur Aufnahme des Abwassers dient. Ist die Grube bis zu einem bestimmten Pegel gefüllt, wird sie in der Regel mit Erde aufgefüllt und an anderer Stelle eine neue Grube ausgehoben. Eine Sickergrube mit einem darüber gelegten „Donnerbalken“ stellt also die einfachste Form einer Toilette dar.

        Demnach scheint mir eine Sickergrube zur kontrollierten Ableitung von Regenwasser ungeeignet zu sein. Prinzipiell gibt es zwei Möglichkeiten das Regenwasser anders zu entsorgen. Entweder wird es einer Kanalisation zugeführt oder in Behältern (Tanks oder Zisternen) gesammelt. Der Anschluss an ein vorhandenes öffentliches Kanalnetz ist meistens die günstigste Lösung. Langfristig spart gesammeltes Regenwasser aber Kosten ein, weil es beispielsweise zur Toilettenspülung und Gartenbewässerung genutzt werden kann.

        Kommentar


        • #5
          http://www.aqua-ing.de/Download/Serv...s-Handbuch.pdf
          Dann will ich auch mal was gefundenes dazu beitragen

          Ich habe mir nie Gedanken gemacht welche Art von Versickerung bei mir anliegt muss ich dann mal mit einer Flasche Bier beim Nachbarn abklären
          Zuletzt geändert von dkaiser; 04.02.2012, 16:07.
          ----------------------------------
          Willst du es perfekt,mach es selbst.
          Yippiyayay
          ----------------------------------

          Kommentar


          • #6
            Sehr interessant! Dann lege ich noch was nach:
            http://de.wikipedia.org/wiki/Regenwasserversickerung

            Kommentar


            • #7
              Zitat von dkaiser Beitrag anzeigen
              muss ich dann mal mit einer Flasche Bier beim Nachbarn abklären
              Das ist natürlich auch eine Art der Versickerung.... Die erste Flasche wird aber meist eher verdampfen
              Und falls du länger beim Nachbarn bleibst, als geplant und angesagt, spricht deine Frau sicher von versumpfen.


              Bei uns bestand die Sickergrube aus zwei Kammern. Eingeleitet wurden die Fäkalien und die Abwässer aus Küche und Bad. Von der ersten Kammer gab es oben einen Überlauf in die zweite Kammer, in der sich eigentlich nur noch die Flüssigkeit befand. Von hier aus ging dann eine Leitung zum Versickern. Das waren gelochte Drainagerohre. Bei einem Nachbarn ging es eher in einen Klärteich.
              Mittlerweile gibt es aber einen Kanalanschluss bei uns.
              Gruß
              Hein
              Schaum und Silikon ersetzen Präzision.....

              Kommentar


              • #8
                Stimmt sogar Im Winter eher weniger aber im Sommer versickert es schon mal an der Hecke..aber das n anderes Thema
                ----------------------------------
                Willst du es perfekt,mach es selbst.
                Yippiyayay
                ----------------------------------

                Kommentar


                • #9
                  Hallo liebe Forenprofis!

                  Ich hätte eine kurze Frage bzgl der Versickerung mit Rigolen. Da ein Sickerschacht, bzw. Sickergrube bei mir nicht infrage kommt ist die Lösung eine Rigolenversickerung zu errichten. Folgenden Text hatte ich dazu als Beschreibung und Anleitung gefunden: "Eine Rigole nimmt das Regenwasser unterirdisch auf und speichert es in einem Rigolenkörper oder in einem kiesgefüllten Graben, aus dem es dann langsam absickert....Die Rigole bildet also eine Art Pufferspeicher, die das Regenwasser sammelt, das nicht sofort abfließen kann....Sand, Steinchen und andere Schmutzkörper können auf Dauer die Rigole zusetzen, deshalb sollte unbedingt ein Sandfang eingeplant werden." ... so auf https://www.klaeranlagen-vergleich.d...rn-lassen.html Trotzdem ist bei mir eine Frage zu den eigentlichen Rigolen offen:
                  In dem Artikel als auch auf anderen Seiten hatte ich keine Hinweise gefunden, welche Rigolenkörper am besten sind?
                  Oder spielt das im Grunde keine Rolle welchen Hersteller man wählt?

                  Ich will da lieber sicher gehen - den Boden wieder aufgraben, weil dann doch irgendetwas verstopft ist ja nicht die gewünschte Lösung.
                  1000 Dank an alle!

                  Jürgen

                  Kommentar


                  • #10
                    Oh, hier werden ja uralte Threads exhumiert.

                    Also streng genommen füllst du ein Loch im Boden mit Kies, deckst es noch ein wenig mit feinerem Material ab. Alternativ könnte man das Ganze auch in ein Flies einpacken.
                    Dort leitest du dann dein Regenwasser rein. Also am Ende wie ein verfüllter Sickergraben (mit allen Vor- und Nachteilen).
                    Vorteil: Man baut sich keine eigene Mückenzucht. Nachteil: die Oberfläche ist nur bedingt nutzbar, man braucht deutlich mehr Volumen im Vergleich zu einem Teich oder Graben und es wird sich auf jeden Fall mit der Zeit zusetzen. Mit Sandfang dauert es aber länger, aber es wird passieren.
                    Was du da rein füllst, ist vermutlich weit weniger wichtig. Es darf sich nur nicht auflösen. Kalksplitt ist also untauglich. Grobes Material bildet größere Zwischenräume, ist dafür schwerer zu verarbeiten.

                    Kommentar


                    • #11
                      Vielen Dank für die Erklärung. Hmm dann werde ich mal weiter überlegen, welche Lösung nun dahin soll.
                      Hast du vielleicht noch eine Angabe zu "mit der Zeit zusetzen"? Ist das schon nach 2-3 Jahren möglich oder erst z.B. in 10-15?
                      Vielleicht gibt es dazu ja Erfahrungswerte?
                      Wie gesagt vielen Dank!

                      Kommentar


                      • #12
                        Sorry, damit kann ich nicht dienen. Aber wenn du davor einen Sandabscheider hast (also z.B. einen vergrabenen IBC durch den das Wasser im oberen Bereich hindurch fließt) wird es schon einige Jahre dauern. Ich vermute mal eher im Bereich 10-20 Jahre.
                        Auf der von dir verlinkten Seite gab es ein Beispiel mit Bierkisten in einem Fließsack. Das hat den Vorteil, dass du zum Einen wenig Verdrängung durch den Körper hast und zum Anderen, dass sich eine solche Konstruktion tatsächlich relativ leicht wieder reinigen lässt. Nachteil ist der enorme Auftrieb der leeren Konstruktion. Da braucht es schon einen recht festen Boden, damit das Teil nicht nach oben kommt.
                        Wichtig ist bei der Sache immer, dass das Grundwasser nicht zu hoch steht. Wenn der Grundwasserspiegel entsprechend tief ist, wäre ja unter Umständen auch eine größere Zisterne sinnvoll, denn dann hätte man immer genug Wasser um den Garten damit zu versorgen. Baulich ist das natürlich viel mehr Aufwand, aber man hat einen zusätzlichen Nutzen

                        Kommentar


                        • #13
                          Ich hatte bei mir auf dem Grundstück mal so eine Kleinstversion einer Sickergrube für den Niederschlag von vielleicht 20m² Dachfläche und geichzeitig in der Nachbarschaft eine riesige Pappel. Die oberste Schicht musste fast jährlich ersetzt werden, weil sich das mit der Papapelsamenmatsche so schnell zugestezt hat. Danach hab ich so ein großes Sieb dazwischen gebaut wie man es von großen Regensammelanlagen kennt, danach war Ruhe. Das Sieb musste natürlich regelmäßig geleert werden.

                          Kommentar


                          • #14
                            Moin moin Leutz.
                            Meine Wasserrechtliche Erlaubnis für Sickerschacht leuft in 2021 ab. Wie leufts denn dann weiter?. muss ich ne neue Bauen, oder?

                            Kommentar


                            • #15
                              Einfach mal bei der entsprechenden Behörde nachfragen. Die sollten ja die Auflagen für eine Genehmigung kennen

                              Kommentar

                              Lädt...
                              X