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Sonnensegel Befestigung - Pfosten / Beton

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  • Sonnensegel Befestigung - Pfosten / Beton

    Hallo zusammen,

    als erstes hoffe ich, dass ich mein Anliegen im richtige Bereich gepostet habe und zum Anderen hoffe ich, ihr könnt mir bezüglich einer Befestigung eines Sonnensegels weiterhelfen bzw. habt schon Erfahrungen damit sammeln können.

    Was bisher geschah... Da wir „nur“ zur Miete in einem 4 Parteien Haus mit ein bisschen Grün hinter dem Haus wohnen, wollte ich einen Sonnenschutz der nach Möglichkeit leicht und schnell „Rückbaubar“ ist, falls wir mal ausziehen. Weshalb mir die Idee kam ein rechteckiges Sonnensegel 4,5 m x 3,5 m zu nehmen und bestellte ein Befestigungsset mit, welches aus 4 Ösenplatten, Karabinern und Spannschrauben besteht.

    An der einen Seite wurde das Segel an der Hauswand befestigt und da gibt es auch keine Probleme. Auf der anderen Seite wiederum gibt es keine Befestigungsmöglichkeit, weshalb ich mich dafür entschieden habe, 2 7 x 7 cm Kanthölzer/Pfosten (kdi) mit einer Länge von 2,40 m zu nehmen. Diese wurden von mir geschliffen und in Anthrazit lackiert, damit es zum restlichen Mobiliar passt. An den beiden Pfosten wurden jeweils 1 Ösenplatte und 1 Pfostenkappe montiert und mit Einschlagbodenhülsen (7 x 7 x 75 cm) in den Boden getrieben. Für 7x7 anstatt 9x9 Kanthölzer/Pfosten und die 75 cm anstatt der 90 cm Einschlagbodenhülsen haben wir uns entschieden, weil wir naiver weise im Baumarkt davorstehend dachten, dass 9x9 viel zu wuchtig und überdimensioniert ist und bei den 90er Hülsen war ich mir nicht sicher, ob ich die ganz in den Boden getrieben bekomme ohne das mich dabei Steine oder der gleichen behindern werden.

    Gegen Betonierte Varianten und für Einschlagbodenhülsen habe ich mich wegen der zuvor erwähnten leichten Rückbaubarkeit entschieden.

    Beim ersten Mal wurden die Pfosten bzw. Bodenhülsen gerade in den Boden eingeschlagen, was zur Folge hatte, dass die doch starken Zugkräfte bzw. das Gewicht des Segels die Pfosten aufgrund der Länge zum Haus hingezogen haben und sie somit leicht angeschrägt standen, was ich zum einen optisch als „gewollt und nicht gekonnt“ empfand und zum anderen denke ich, dass das die Stabilität auch stark eingeschränkt hätte z.B. bei Wind, da bei den Ausmaßen des Segels große Kräfte wirken. Um die gesamte „Konstruktion“ nicht über den Haufen zu werfen, habe ich mich dazu entschieden dabei zu bleiben (gleiche Maße der Einschlagbodenhülsen) aber dieses Mal mit einstellbaren Kopf. Also alte raus, neue wieder gerade in den Boden und danach angewinkelt und gedreht, so dass die Pfosten dieses Mal das Segel ziehen und nicht nur halten. Das Ergebnis war eigentlich zufriedenstellend, aber trotzdem fühlte ich mich damit noch nicht ganz wohl. Das Thema hat sich dann gestern von selbst erledigt, als ein nicht vorhergesagtes Unwetter voll auf das Segel traf, welches ich, wenn ich davon gewusst hätte, natürlich abgenommen hätte, die Pfosten halb umgerissen hat und die Bodenhülsen am einstellbaren Kopf irreparabel verbogen hat.

    Am Ende muss ich wohl einsehen, dass ich um Beton nicht herumkommen werde. Des Weiteren werde ich dieses Mal zu 9x9 Hölzern greifen um das Projekt dann hoffentlich zum Ende zu bringen.

    Bevor ich aber erneut rumprobiere, würde ich gerne eure Meinung zur nächsten Variante hören/lesen.

    2 x 9x9 cm Kanthölzer (kdi) 2,40 m diese einbetoniert mit H-Pfostenträgern oder vielleicht Bodeneinschlaghülse (mit 90cm) einbetonieren? Da Beton, gerade einbetonieren oder werde ich dann wieder das Ergebnis haben, dass sich der Pfosten (auch bei 9x9) aufgrund der der Länge zu sehr biegt und wieder schräg steht und deswegen lieber schräg/angewinkelt einbetonieren, so dass das Segel gezogen und nicht gehalten wird wie vorher erwähnt? So sind ja auch Sonnensegelmasten aus Edelstahl aufgebaut.

    Als „Beton-Anfänger“ würde ich gerne den Ruck-Zuck von quick-mix nehmen, wobei ich da noch den Rat benötige, wie groß das Loch sein muss um die Sack Menge zu ermitteln, als frostsichere Tiefe habe ich von min. 80 cm gelesen.

    Abschließend noch, die Idee Schildpfosten zu kaufen und eizubetonieren stand auch kurzzeitig im Raum, ist aber optisch von der Gattin abgelehnt. ;-) Wobei ich das sogar nachvollziehen kann. Und handelsübliche Sonnensegelmasten zu verwenden war mir zu teuer, wobei ich mittlerweile nach den ganzen Umbauarbeiten und rumprobieren wahrscheinlich beim gleichen Preis gelandet wäre. ABER, ich bin natürlich für alle Vorschläge und Ideen offen.

    In diesem Sinne, vielen lieben Dank im Voraus für das Lesen und eure Antworten.

    Beste Grüße

    Ulli

  • #2
    4,50 x 3,50 ist halt schon ein recht üppiges Maß und in dem Fall gilt - je mehr Beton, desto stabiler. Manche Hersteller empfehlen bis zu 400 Liter Beton (=20 Säcke) pro Fundamentpunkt, andere viel weniger. Kommt vor allem auf euren Erdboden an. Bei reinem Sand halt viel Beton, bei festem Lehm reichen auch 2 Sack.

    Erstmal zu der Konstruktion selber. Du hast die Wahl, möglichst lange H-Pfostenträger zu verwenden, Bodenhülsen die aber auch eine möglichst lange Pfostenaufnahme (>40cm) haben sollten ode du betonierst die (entsprechend behandelten) Pfosten direkt ein.

    Außerdem wäre es eine Überlegung wert, die Pfosten mit 10-15° Neigung weg vom Mittelpunkt des Sonnensegels auszurichten, so sind sie noch stabiler.

    Frostsicherheit ist bei Pfosten nicht so wichtig, swchliesslcih ist es halbwegs egal ob die sich mal ein paar Millimeter heben oder senken. Trotzdem ist mehr Tiefe natürlich für die Stabilität immer besser.

    Ich würde 80cm tiefe Löcher mit 30x30 graben. Unten 10cm groben Kies rein, den Pfosten auf den Kies stellen und mit 10° Neigung ausrichten. Dann 3 Sack Beton (=60l) pro Loch rein, wobei Quickmix für mich nicht die erste Wahl wäre.


    Insgesamt schöner wäre natürlich lange runde Bodenhülsen einzubetonieren, in die man dann einen runden Stahlmast stecken kann.

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    • #3
      Wenn du hier nach „Sonnensegel“ suchst, findest du einige Infos, auch zur richtigen Befestigung.

      Zumindest nimm stabile H-Anker oder noch stabileres, auch eher in die Breite als in die Tiefe betonieren, also ca. 60x60x40cm BxLxT usw..
      Weiter muss bei starkem Sturm ein/zwei Seilenden abreißen können und nur ein Ende bleibt fest, dann verbiegt es dir auch keine Pfosten mehr.

      Hat sich bei mir bewährt ...
      Ditschy
      Motto: Wir sind zu arm um billig zu kaufen!

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      • #4
        Zitat von jank Beitrag anzeigen
        Kommt vor allem auf euren Erdboden an. Bei reinem Sand halt viel Beton, bei festem Lehm reichen auch 2 Sack
        Also was ich bisher an Erdboden gesehen habe, bewegen wir uns sich im Bereich von härterem lehmigen Boden.

        Du hast die Wahl, möglichst lange H-Pfostenträger zu verwenden, Bodenhülsen die aber auch eine möglichst lange Pfostenaufnahme (>40cm) haben sollten
        Nach meiner Suche stoße ich bei den H-Pfostenträgern auf eine Aufnahme von max. 30 cm und bei den Einschlagbodenhülsen sind es sogar nur 15 cm. Also fallen wohl die Einschlagbodenhülsen raus. Siehe hier:

        Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: 1.PNG
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ID: 104852


        Außerdem wäre es eine Überlegung wert, die Pfosten mit 10-15° Neigung weg vom Mittelpunkt des Sonnensegels auszurichten, so sind sie noch stabiler.
        Ich denke das würde ich auch genau so machen.

        wobei Quickmix für mich nicht die erste Wahl wäre.
        Welche Alternative würdest du mir denn empfehlen?

        Insgesamt schöner wäre natürlich lange runde Bodenhülsen einzubetonieren, in die man dann einen runden Stahlmast stecken kann.
        Hast du auch da eine ganz konkrete Empfehlung (mit Link)?
        Angehängte Dateien

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        • #5
          Im Internet oder (vermutlich etwas teurer) bei Amazon nach "Bodenhülse Sonnensegel" suchen. Da kommt man dann z.B. auf sowas wie im Link. Ist aber letztendlich nur ein etwa 70cm langes Metallrohr, in dessen Innendurchmesser ein anderes Matallrohr (der Mast) passt. Kann man fertig kaufen, aus Stahl oder Edelstahl oder man sucht sich die passenden Rohre im Baumarkt.
          https://www.amazon.de/Corasol-COR19S...dp/B00K4X3O56/

          Hier nochmal was in "edel" (=Edelstahl), das ist dann aber schon ne Nummer teurer. Aber ieleicht auch ne Überlegung wert, die Masten kann man ja beim Umzug mitnehmen und muss für den neuen Garten nur die Bodenhülsen nachkaufen.Und natürlich den Beton ...
          https://www.sonnensegel-pina.de/Zube...gel-Masten?p=1

          Mit Quickmix meinst du vermutlich das Zeug, dass man als trockenes Fertigzement-Pulver in das Loch schüttet und dann mit Wasser begiesst. Das funktioniert zwar, ist aber erstens teuer udn zweitens halt auch nicht so ganz stabil wie "richtiger" Beton. Kauf dir Fertigbeton in 40kg-Säcken für 4-5€ und dazu eine 40l-Bütte. Wasser und Beton in die Bütte, mit dem Spaten ordentlich verrühren und dann ins Loch kippen und verdichten. Alternativ kann man das auch direkt in der Schubkarre mischen sofern vorhanden.

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          • #6
            Ach so, die am besten rückbaubare Lösung wurde ja noch garnicht angesprochen: Man kann so ein Segel ja auch wie ein normales Campingzelt verspannen. Da reichen dann als Masten 2 eher dünnen (daumendicke) Metallstangen. Da wird dann oben das Segel festgemacht und unten stellt man die lose auf den Rasen. Dann spannt man ein oder zwei Schnüre von der Spitze der Stange bis in 1-2m Entfernung zum Boden (oder zum nächsten Baum). Und an der Stelle im Boden versenkt man dann einen stabilen Bodenanker an dem man die Schnur festzieht. Da reicht evtl. ein klassischer Zeltnagel (Hering) oder eine einfache Schraubhülse wie für Wäschespinnen.

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            • #7
              Genau diese Lösung würde ich nehmen. Geht schnell und mit langen Heringen hält das super

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              • #8
                Wieder vielen Dank für eure Antworten!

                Ich denke ich werde mich an der Variante (2 x 9x9 Pfosten mit H-Anker einbetonieren) versuchen. Dann ist der Rückbau im Zweifel eben mit mehr Aufwand verbunden, aber es gefällt uns optisch gut und sollte dann auch halten. Deshalb fällt der Vorschlag mit den Metallstangen leider auch raus, wobei ich diese Lösung auch schon im Netz gesehen habe. Ich muss aber zugeben, dass ich so meine Zweifel habe, ob die Stangen wirklich das Segel mit 4,5 m x 3,5 m bändigen können.

                Mit Quickmix meinst du vermutlich das Zeug, dass man als trockenes Fertigzement-Pulver in das Loch schüttet und dann mit Wasser begiesst. Das funktioniert zwar, ist aber erstens teuer udn zweitens halt auch nicht so ganz stabil wie "richtiger" Beton. Kauf dir Fertigbeton in 40kg-Säcken für 4-5€ und dazu eine 40l-Bütte. Wasser und Beton in die Bütte, mit dem Spaten ordentlich verrühren und dann ins Loch kippen und verdichten. Alternativ kann man das auch direkt in der Schubkarre mischen sofern vorhanden.
                In der Tat scheint der quickmix Ruck-Zuck Beton (nur 25 kg) im Vergleich zum klassischen 40 kg Betonsack doch recht teuer zu sein, zumal wir nicht nur von einem benötigten Sack reden. Und wenn es sich wirklich so leicht in einer "40l-Bütte" (damit ist wahrscheinlich ein Mörtelkübel gemeint?) anrühren lässt, traue ich mir das auch zu. ;-) Sagt mir nun doch bitte was ich genau nehmen muss. Gebe ich "Beton" in die Suchmaske unseres nächstgelegenen Baumarktes (toom) ein, bekomme ich als Ergebnisse Zementmörtel https://toom.de/p/zementmoertel-40-kg/3050018 & Estrichbeton https://toom.de/p/estrichbeton-40-kg/3050019. Welches Produkt ist das richtige und habt ihr schon Erfahrung mit genau diesem Produkt bzw. gerne auch andere Vorschläge?

                Und zu guter Letzt: ich möchte gerne das "Betonfundament" unter der Erde verschwinden und Gras darüber wachsen lassen. Dafür würde ich die an der Stelle vorhandene Grasnarbe abtragen und anschließend wieder auf den Beton bzw. um den Anker herum legen oder im Zweifel eben Erde drauf und neu einsähen. Gibt es dabei etwas zu beachten? Da auf dem Estrichbeton Sack etwas von "ca. 1 Woche feucht halten" steht.

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                • #9
                  Ich nutze für Mittelaltermärkte eine Sonnensegel mit 4 m x 6 m.
                  Ich stelle es mit 8 Pfosten 40x60 auf. Damit das Ganze einen Gibel bildet, sind die Pfosten in der Mitte der langen Kanten 3 m lang und alle anderen 2 m.
                  Ins obere Ende habe ich kräftige Nägel geschlagen, die durch Ösen (Kauschen) im Sonnensegel gesteckt werden. Danach kommt noch über den Nagel eine Seilschlaufe, die mit einem Hering am Boden befestigt wird. 2-4 Pfosten werden auch mit zwei seilen abgespannt.
                  Die Heringe sind etwa 35 cm lang.
                  Am Haus und bei den angegebenen Maßen reichen natürlich 2-3 Pfosten.

                  Ich würde ein Sonnensegel immer spannen und nicht einfach nur zwischen freistehende Pfosten hängen. Also keine Bodenhülsen oder -anker verwenden.

                  Bei den Seilen sollte man aber darauf achten, dass es keine quellenden Naturseile sind, da diese ihre Länge (in Abhängigkeit von der Feuchte) ändern. Nylonseil oder Stahlseil wären hier also das Mittel der Wahl.
                  Beton braucht man dann natürlich garkeinen

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                  • #10
                    Estrichbeton wäre das richtige. Estrichbeton hat als Hauotbestandteil Sand/Kies mit einer Körnung von 0-8mm. Für Fundamente/Fundamentchen würde man besser was mit Körnung 0-16 nehmen, aber das gibt es normalerweise nicht als Sackware. Und selbermischen ist meist schon bei der Organisation der Rohstoffe für so kleine Mengen zu aufwändig.

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                    • #11
                      Okay, danke euch für eure Meinungen und Ratschläge. Ich schaue, dass ich nächster Zeit dazu komme das Projekt umzusetzen und werde dann wieder berichten.

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