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Gartenhausfundament in Eimern...

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  • Gartenhausfundament in Eimern...

    Hallo zusammen,
    wie die Überschrift vermuten lässt, habe ich vor ein Gartenhaus zu bauen und keine Ahnung davon. Soll auch nichts schönes werden, aber halten. Das Haus soll etwa 3 x 2 m groß werden. Höhe ca. 2m. Nun sah mein bisheriger Plan vor vier Plastikeimer im Boden zu versenken, die mit Beton zu füllen und darin Pfostenträger einzubetonieren, worauf dann letztlich alles stehen soll. Nun ist das Holz für die Wände, das ich hier seit über einem Jahr im Garten rumliegen habe recht wuchtig (3,6 cm dick / Scheunenfund). Das reicht zwar nicht für alle Wände, aber der übrige Schrott, den ich da als Wand dran basteln wollte, ist bestimmt auch nicht wirklich leicht.

    Nun die Frage, anhand meiner spärlichen Angaben - kann das gut gehen? Tipps, Anregungen? Besten Dank schon mal
    LG Printe

  • #2
    Wie massiv deine Fundamente sein müssen hängt neben dem Gewicht auch vom Untergrund ab. Bei mir hier ist es haretr Lehm , da kann ich die Pfestenträger fast ohne Beton in den Boden hämmern. Wenn du auf Sand wohnst ist natürlich sehr viel mehr Beton und mehr Tiefe nötig.

    So aus dem Bauch heraus würde ich bei einem Gartenhaus pro Meter je ein Punktfundament mit 40-80kg Fertigbeton setzen. Macht bei dir also 9 Punktfundament. Ob 40 oder 80kg hängt dann von der Festigkeit des Untergrunds ab. Plastikeimer sind eher eine schlechte Idee, man will ja eigenlich dassn möglichst eng ans Erdreich schmiegt.

    Dann kommt noch die Frage der Frostsicherheit. "Eigentlich" gräbt man ein Loch von 20x20cm mindestens 80cm tief, haut etwas Kies ins Loch und dann den Beton drauf. In 80cm Tiefe gibt es keinen Frost der den Betonklotz heben oder senken könnte. Bei einfachen "Bauwerken" wie Kinderschaukel, Wäschespinne oder eben einem einfachen Gartenschuppen muss das aber nicht sein - ob sich das ein paar Millimeter hebt oder senkt ist ja egal.

    Alternativlösung:
    Einfach alle 50cm eine Gehwegplatte 30x30x5 auf den Boden legen, waagerecht ausrichten und dadrauf die Unterkonstruktion für das Haus setzen. Wenn das Haus eh so schwer wird wie du vermutest, dann wird das auch ein schwerer Sturm nicht wegpusten.

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    • #3
      Der Boden ist schon ordentlich lehmig. Die Idee mit dem Eimern kam mir so praktisch vor, weil ich den Beton dann direkt in den Eimer anmischen könnte... Habe da aktuell Sand drin, wollte drumherum wieder die Erde reinkippen, bissl unter Wasser setzen, Erde von der aktuellen Dauersonne wieder schön aushärten lassen, Sand raus, Beton rein... In meinem Kopf sah alles so schön einfach aus. Betonplatten liegen da schon. Was wäre denn eine geeignete Unterkonstruktion, damit das Holz nicht verrottet? Wollte ja an sich nur deshalb alles auf Pfostenträger setzen. Nicht, weil es sonst wegfliegen könnte. Das wird in der Tat unmöglich sein. Achja, und kosten darf es natürlich mal wieder möglichst nix...

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      • #4
        Würde doch an sich reichen, wenn ich an sechs Stellen meines "Betonplattenfundaments" einfach nochmal Betonplatten drauflege und da drauf baue? Wäre es ein wenig vom Boden weg und gut. Klingt plötzlich alles noch viel einfacher.

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        • #5
          Warum machst du nicht ein einfaches Streifenfundament?
          Wie in jedem Fall, sollte man bis unter die Frostgrenze ausschachten und dann kannst du dort ein wenig Stahl reinwerfen und dann direkt in die Gräben Beton gießen und mit dem Vibrator (zur Not geht das auch mit nem Spaten) verdichten. Das geht ohne Schalung, man braucht dann nur ein wenig mehr Beton als mit Schalung

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          • #6
            Na klar ist mehr Fundament immer besser, Punktfundament, Streifenfundament, Bodenplatte ... aber erstens ist es ja auch eine Frage des Aufwands und Kosten und zweitens muss das ja vielleicht auch irgendwann mal wieder jemand wegmachen, der da vielleicht kein Gartenhaus haben will.

            Betonplattenfundament macht man eigentlcih öfter für kleine Gartenhäuser. Einmfach die Platten so hoch stapeln wie man will, dann ein dickes Stück Gummi oder mehrere Stücke Bitmenbahn drauf und darauf die Balken legen. Kann man noch mit den Betonplatten verschrauben, muss man aber nicht.

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            • #7
              Tiptop, während ich noch geschrieben habe, gleich die Argumente geliefert, warum ich es nur auf Betonplatten setzen werde und meine nächste Frage geklärt, wo ich die Balken am besten draufsetze. Ist auch nicht wirklich ein "Gartenhaus", wie ich fälschlicherweise gesagt habe. Da sollen nur vier Fahrräder und ein Rasenmäher rein. Habt mir geholfen, besten Dank!

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              • #8
                Noch ein Tipp: Es gibt spezielle Steine für diesen Zweck. Die haben Rillen in denen das Wasser leichter abläuft und das Holz bleibt trockener. Ich kenn nur die vom Bauhaus, aber vergleichbare Steine gibt es sicher in jedem Baumarkt. Und merklich teurer als normale Beton-Gehwegplatten sind die auch nicht. Dann kannst du dir die Gummi-/Bitumenunterlage ganz sparen.

                https://www.bauhaus.info/gabionen/fu...ein/p/20519850

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                • #9
                  Ja, das sieht doch sehr gut aus. Danke dir!

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