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Batavia T-RAXX Tauchsäge 1400 Watt

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  • Batavia T-RAXX Tauchsäge 1400 Watt

    Ich habe eine Tauchsäge von Batavia, die T-RAXX mit 1400 Watt, für euch getestet, die den Weg von Ricc zu mir gefunden hat. "Dankeschön" dafür an Ricc!
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ID: 71779



    Die Maschine kommt mit 1400 Watt Leistungsaufnahme, einem Sanftanlauf und einer Vollwellenregelelektronik daher. Alles ordentlich in einem beschichteten Holzkoffer verpackt, zusammen mit einer dreiteiligen Führungsschiene. Die Bedienungsanleitung ist ausreichend, die Sicherheitshinweise unbedingt notwendig.
    (Trotzdem würde sich wohl mancher Heimwerker eine noch ausführlichere Bedienungsanleitung wünschen. Ich gestehe aber, dass ich die Säge zuerst ausprobiert und die Bedienungsanleitung dann abends im Wohnzimmer gelesen habe, ist ja nun nicht meine erste Säge. )


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ID: 71781




    Der Koffer und die Maschine hinterlassen von außen betrachtet schon einen recht wertigen Eindruck. Auch die Maschine sieht auf den ersten Blick brauchbar aus. Bei genauerer Betrachtung der Maschine fallen aber drei kleinere Dinge negativ auf: Die Maschine hat an einer Stelle eine überlackierte Schleifstelle, die Gummierung am Handgriff

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ID: 71783




    löst sich an einer Stelle leicht ab und der Aufkleber zur Bezeichnung der Sägeblattstellungen (Anreissen, Eintauchen, Sägeblattwechsel) löst sich ebenso etwas ab. Ansonsten ist alles sehr ordentlich verarbeitet und lädt sofort zum Ausprobieren ein. Zumal es sich eher um rein optische Fehler handelt, die die Funktion nicht beeinträchtigen.



    Doch vorher muss die 3-teilige Führungsschiene zusammengesetzt werden. Die Schiene ist geteilt, damit sie ebenfalls im Koffer ihren Platz findet.
    Für den Zusammenbau der Schiene sind vier Verbinder beigelegt, die mit einem Innensechskantschlüssel jeweils in einer Nut der Schiene auf der Vorder- und Rückseite befestigt werden. Das geht schnell von statten und schon kann es losgehen. Aber halt, zuerst schaue ich, ob die Säge auch auf meine alte Festoolschine passt. Das tut sie. Prima! Denn die ist viel länger, und es gibt keine Fehler durch zusammengesteckte oder schräg verschraubte Schieneneinzelteile. Für die Werkstatt ist das bestimmt die bessere Wahl. Die kleine Schiene bleibt dann im Koffer - für evtl. "Montageeinsätze". Man muss nur darauf achten, dass der Gummilippen-Ausreissschutz an der Schiene auch zum Sägeblatt passt. Normalerweise wird die Gummilippe beim ersten Schnitt mit einer Säge auch abgeschnitten und liegt dann passgenau am Sägeblatt an.

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ID: 71788

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ID: 71782




    Oben rechts neben dem Handgriff befindet sich ein nicht üblicher Wahlschalter: Hiermit werden praxisnah drei Stellungen geregelt: Einmal die normale Tauchsägefunktion, dann eine Stellung um einen 2,5 mm tiefen Anriss zu schneiden (Vorritzfunktion) sowie einmal die Stellung für den Sägeblattwechsel. Für den Sägeblattwechsel gibt es dazu noch eine Spindelarretierung, die ebenso gut funktioniert und einen wirklich sehr schnellen Sägeblattwechsel erlaubt. Der passende Sechskantschlüssel dazu ist gut im Handgriff aufgehoben und so schnell zur Hand.


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ID: 71787





    An der Grundplatte der Säge finden sich der Rückschlagstopp, zwei Feineinstellungen für die Schiene, und zwei Schrauben für die Befestigung eines optionalen Parallelanschlages.
    Auf den ersten Blick sind die Knöpfe etwas verwirrend, aber nach Begutachtung quasi selbsterklärend.
    Die PVC-Zuleitung ist etwas über drei Meter lang, das ist für eine Maschine in dieser Preiskategorie schon nicht schlecht. Dafür darf man aber keine Gummischlauchleitung erwarten



    Erst einmal im Leerlauf getestet, fällt gleich der langsame Sanftanlauf des Motors angenehm auf. Es dauert 3-4 Sekunden, bis die Säge an Drehzahl gewinnt. Doch genau das sorgt für eine bessere Handhabung, denn man muss nicht soviel Kraft für das Abfangen des Drehmomentes aufbringen, wie ich es von einer Säge mit großem Namen kenne. Die Drehzahl lässt sich gut am Rad unterhalb des Handgriffes einstellen. Dabei kann man zwischen Drehzahlen von 2000- 5300 U/min wählen. Die Einschaltsperre oben am Handgriff entriegelt auch gleichzeitig die Eintauchvorrichtung.


    Eine Vollwellenregelelektronik regelt den Sanftanlauf und die Kraft beim Schneiden. Über den Drehknopf am Handgriff kann die Schnittgeschwindigkeit gewählt werden.



    Zuerst säge ich ein Stück Eukalyptus-Arbeitsplatte. Das geht völlig problemlos und ziemlich genau. Die mögliche Genauigkeit hängt eigentlich nur noch davon ab, wie genau man die Führungsschiene positioniert hat. Der Schnitt gelingt ohne Ausrisse und ist plan und gerade.


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ID: 71784





    Auch Gehrungsschnitte gelingen problemlos und stimmen mit der Winkelanzeige überein. Leider habe ich davon keine Bilder, denn die zwei Hände reichen nur für die Säge.

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ID: 71786




    Gehrungsschnitte kann die Säge bis 48°, das heisst, dass die Säge nicht bis zum Anschlag bei 48° gekippt werden darf, wenn es ein 45° Schnitt werden soll, sondern das man die Säge unbedingt nach der Winkelskala einstellen muss um keinen Hinterschnitt zu bekommen.



    Bei Tauchschnitten kann es gefährlich werden. Das liegt aber nicht an der Säge, sondern am Prinzip des Tauchschnittes.
    Tauchsägen haben durch ihre Eigenschaft, mit dem Sägeblatt in das Werkstück einzutauchen, den Drang nach hinten auszubrechen. Dies kann unter Umständen sehr schnell und heftig passieren und die Säge auch aus dem Sägeschnitt herausbefördern. "Verletzungsgefahr"!!! (Kickback).
    Deshalb ist es wichtig, dass die Maschine eine Anti-Kickback-Einrichtung besitzt, damit das Risiko vermindert wird. So eine Einrichtung bringt die T-RAXX mit.


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ID: 71785





    Leider sind die Schienenklemmen, um die Schiene am Tisch befestigen zu können, optional, müssen also extra gekauft werden. Diese Klemmen sollte man sich aus Sicherheitgründen aber unbedingt zulegen und sie auch benutzen. Denn sonst kommt es möglicherweise bei einem Kickback dazu, dass die Maschine sich inklusive Führungsschiene nach hinten in Bewegung setzt. Erst die Maschine ganz hochfahren lassen, sonst droht Rückschlaggefahr! Schiene befestigen! Maschine mit beiden Händen führen und seitlich hinter der Maschine stehen.

    Leider kann die Genauigkeit der Schnitttiefeneinstellung bei diesem Testgerät nicht überzeugen. Denn die Schnitttiefe stimmt mit der Skala überhaupt nicht überein. Über den Daumen gepeilt liegt die Einstellung 2 mm daneben. Überraschend, da der Winkel bei Gehrungsschnitten absolut genau ist. Aber in der Praxis ist das vielleicht auch nicht ganz so wichtig, da ich die Säge gerne live am Objekt auf Tiefe einstelle. Also Zollstock drangehalten und gemessen oder Säge aufgesetzt und nachgesehen, wie weit das Sägeblatt an der Platte oder dem Brett unten übersteht. Dann vertut man sich auch nicht mit der Stärke des Holzes.



    Fazit: Die Säge ist völlig OK. Für den Preis bekommt man ein sehr ordentliches Werkzeug was gut verarbeitet und auch in der Praxis sehr brauchbar ist. Man sollte sich sofort zwei Klemmen für die Schiene mitbestellen. Wer ohne Schiene arbeitet ist mit einem Parallelanschlag zusätzlich gut bedient. Im Zubehör bekommt man auch eine längere Schiene mit 82 cm und einen Gehrungsanschlag für diese Schiene, mit dem sich Schrägschnitte genau nach Winkel ausführen lassen.



    1400 Watt Leistungsaufnahme
    2000- 5300 U/min
    Max. Schnitttiefe 90° 54 mm
    Max. Schnitttiefe 45° 42 mm
    Ø Sägeblatt 165 mm /Innenloch 20 mm

    Anti-Kickback
    Führungsschiene (3-teilig)
    Einhebelbedienung zum Umstellen zwischen Anreißen, Tauchen und Sägeblattwechsel
    Schattenfugen lassen sich mit 15 mm Abstand zur Wand realisieren
    Im Griff der Maschine befindet sich ein Sechskantschlüssel für den Sägeblattwechsel.
    Zuletzt geändert von Hein; 22.10.2015, 15:02.
    Schaum und Silikon ersetzen Präzision.....

  • #2
    Die fehlerhafte Einstellung der Schnitttiefe fand ich auch ein wenig ärgerlich. Ich hatte erst bei einem anderen Testgerät (Bandsäge) ein ähnliches Problem und habe mich daher gefragt, ob es nicht Möglichkeiten gibt, solche Sachen selber zu "Nullen"? Beim getesteten Rasenmäher ließ sich die Rastschiene der Höhenverstellung komplett verschieben bzw. positionieren.

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    • #3
      Da die Anzeige keine Langlöcher hat und sich durch die Form auch dann nicht verschieben liesse, sehe ich keine Möglichkeit ohne größeren Aufwand.

      Wenn man die Platte mit der Skala abschraubt, kommt man schnell dahinter, dass es keinerlei Möglichkeiten für eine Kalibrierung gibt.

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      Schaum und Silikon ersetzen Präzision.....

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      • #4

        Hier noch der oben erwähnte Gehrungsanschlag für Schrägschnitte:


        An der Schiene montiert.

        Ansicht von unten

        Ansicht von Oben

        An der Schiene montiert,

        Schaum und Silikon ersetzen Präzision.....

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        • #5
          Meine Gedanken zur Verstellbarkeit war eher allgemein. Denn offenbar gibt es solche Probleme öfter.

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