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Beton-Podest-Pfusch?!

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  • Beton-Podest-Pfusch?!

    Servus,

    ich bin der Julien und ich habe ein Problem.... Ich bin noch in der Lernphase als Hobbyheimwerker. Manchen Sachen traue ich mir zu, andere lasse ich von „Profis“ machen. Bei diesem Anliegen bin ich unwissend und weiß nicht ob richtig oder falsch.

    Wir mussten uns von einer Firma ein neues Eingangspodest aus Beton bauen lassen. Das alte mussten wir leider abreisen, weil wir das Haus wegen Wasser komplett aufgraben mussten.

    Das neue Podest wollen wir später mit Terrassenholzdiehlen verkleiden. Aber da wissen wir schon alles nötige. Die Frage ist nur - wurde unser Beton-Einfangspodest richtig gemacht?

    Das Podest wurde mit dem sogenannten Hildi Hit System angelegt. Es ist etwa 1.20m x 3.47m groß.

    Was uns jetzt aufgefallen ist:

    • 1. das Podest ist von der Tür aus ca. 3,245m breit. Am Kopfende ist es 3,7m breit. Bedeutet die Verschalung war schief angelegt und es besteht ein Unterschied von 5cm etwa. Ist das im Toleranzbereich?

    • 2. ich kenne es so, das man zum begradigen einen langen Stab nimmt um die Unebenheiten auf der Obergläche gering zu halten. (Sorry wenn ich mich laienhaft Ausdrücke). Aber wenn ich mir die Oberfläche ansehe, wurde das eher mit einer Kelle oder Spachtel gezogen. Es gestern schön geregnet und natürlich sind da überall kleine Pfützen. Ist das im Toleranzbereich?

    • 3. um das Gefälle zu checken, benutze ich eine Wasserwaage mit 1,2m Länge. Da das Podest alles andere als eben ist, fast unmöglich. An einer Stelle geht die Blase leicht Richtung Tür, andere Stelle leicht Richtung Kopfende, andere Stelle kerzengrade. Super.... ich hab mal gelesen, dass ein Gefälle von 1-2% zwingend ist. Also ein Unterschied von etwa 2,8cm. Ich gehe aber fast davon aus, dass ich überhaupt kein Gefälle habe.... es soll zwar nächstes Jahr ein größeres Vordach kommen, aber trotzdem wird sich auch mal Wasser da Sammeln. Echt super für 150kilo schwere Holzkonstruktion.

    Was mache ich jetzt? Immerhin berechnet die Firma 2.500€ Brutto.

    Ich hoffe auf Tipps bzw. dass mir jemand sagt ob die Firma es richtig gemacht hat oder nicht. Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

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ID: 97780
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  • #2
    Oh - zu schnell auf den Knopf gedrückt. Natürlich bedanke ich mich im Voraus für die helfenden Antworten!!

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    • #3
      Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

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ID: 97786
      Links von der Tür.

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      • #4
        Rechts von der Tür.

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        • #5
          Prüf doch nochmal die Maße, die du im ersten Post geschrieben hast.

          Ansonsten ist vermutlich die Frage, was ihr vereinbart habt. Einen Sockel, der später noch mit dicken Betonplatten belegt wird könnte man wohl so grob bauen. Wenn Fliesen drauf kommen ist eigentlich schon 1cm Toleranz zuviel. Wenn ihr Gefälle und feste Maße vereinbart habt solltest du da natürlich auch drauf bestehen.

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          • #6
            Es ist wohl viel mehr die Frage, was vereinbart war. Was steht denn im Auftrag? Welche Neigung und welche Oberflächenbeschaffenheit war vereinbart?
            Steht nichts im Auftrag, wird es schwierig. Denn wenn keine speziellen Anforderungen gegeben waren, ist der Auftrag ja erfüllt

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            • #7
              Das abgerissene Podest bestand ursprünglich aus Steinplatten. Hier hat die firma gesagt, dass sie sowas nicht machen können. Allerdings gibt es E-Mails als Beweis dafür, dass wir vor hatten von einer anderen Firma dieses Podest Fliesen zu lassen bei Fertigstellung. Wir haben uns aber kürzlich für Holz entschieden, weil wir das selbst machen können.

              Insofern kannte die Firma die entsprechenden Anforderungen. Außerdem sollte nicht ein Eingangspodest nicht eine Norm erfüllen? Denn selbst wenn ich es so belassen würde, es steht im Auftrag als Eingangspodest und da muss es doch Basisanforderungen haben?!

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              • #8
                Ob es da eine Norm gibt? Ich habe da so meine Zweifel.
                Basisanforderungen? Ja sicher, aber die dürften sich wohl eher auf die reine Ausführung beschränken. Es sollte also nicht zerkrümeln, wenn es betreten wird.
                Nur weil die Firma evtl. wusste, wofür ihr es verwenden wolltet, so ist dies ja nicht automatisch Bestandteil der Beauftragung.

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                • #9
                  So oder so ist es halt eine Recht schäbige Ausführung. Ob sich da tatsächlich rechtlich was erreichen lässt steht auf einem anderen Blatt. Ich würde zumindest erstmal auf Nachbesserung bei Maßen und Gefälle bestehen und gucken was die anbieten

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