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Wie einige sicher wissen, darf ich aktuell einen Mähroboter von Husqvarna testen. Damit dieser nicht im Freien stehen muss und auch Nachts vor Diebstahl geschützt ist, sollte er natürlich eine Garage bekommen.

automower_garage_1.jpgPlanung und Standortwahl

Bereits bei der Erstinstallation wurde die spätere Garage bedacht und die Begrenzungsdrähte entsprechend lang gelassen. Es stand zwar noch nicht fest, wie die Garage genau aussehen sollte, aber genutzt werden sollte auf jeden Fall ein überstehendes Dach an der Werkstatt.
Nach ersten Überlegungen wirklich nur eine kleine Box zu bauen, entschied ich mich doch dazu, die "Box" bis unter das Dach zu ziehen und aus dem Fenster in der garage einen Durchgang zur Garage zu schaffen. Das sollte zusätzliche Platz für Regale schaffen.
Das überstehende Dach der Werkstatt dient aktuell leider als Unterstand für zwei Kamerun-Schafe. Ansonsten hätte ich die neue Garage natürlich gerne über die gesamte Front gezogen und so noch mehr Platz geschaffen. Aber was nicht ist, kann ja noch werden.

Ständerbau aus Kantholz und OSB-Platten

Da das Dach bereits freitragend war, brauchte ich mir relativ wenig Gedanken über ein Fundament oder irgendeine Bodenbefestigung machen. Das Ständerwerk wurde teilweise an der Werkstatt und den Sparrenbefestigt und wurde zusätzlich auf große Pflastersteine gestellt. Den Untergrund habe ich natürlich so gut es geht verfestigt. Was da noch nötig war. Da laufen schließlich schon einige Jahre die Schafe drüber. Allein mit einem Spaten kommt man da nicht mehr rein.
Ansonsten verlief die Arbeit recht unspektakulär. Ständer aufstellen, Querstreben einsetzen, Platten sägen und anschrauben. Die Quersteben habe ich absichtlich stabiler gewählt, um sie später als Auflage für die Regle nutzen zu können.
So entstand recht schnell die erste Hälfte des Rohbaus.

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Der Zugang zur Werkstatt

Um mich bei der Arbeit nicht einzusperren, musste als nächstes der Übergang zur Werkstatt geschaffen werden. Also hieß es erst mal aufräumen, dann Fenster ausbauen und den Durchgang vergrößern. Da die Werkstatt selbst nur in Ständerbauweise entstanden ist, stellte das keine sonderliche Herausforderung dar.

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Der weitere Rohbau

Nachdem ich nun von innen und außen an den Bau kam, konnte die Verkleidung abgeschlossen werden. Nebenbei wurde auch gleich der angrenzende Holzzaun erneuert.

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Optische Gestaltung

Der Rohbau steht und natürlich soll es auch ansprechend aussehen. Da wir bereits ein weißes Haus mit schwarzem Dach haben, wurde die Optik auch bei der Garage beibehalten und die Kanten zusätzlich mit schwarzen Profilen versehen. Dabei entschied ich mich auch dazu die anfänglich verrundete Einfahrt doch eckig zu machen.

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Boden befestigen

Natürlich sollte unser Fred (Mähroborter) nicht in der Pampe stehen und einen festen Untergrund in seiner Garage bekommen. Hierfür habe ich die Begrenzungskabel und das Suchkabel durch Leerrohre geführt und in einem 50er HG-Rohr zusammengefasst. So lassen sie sich bewegen und jederzeit auch ersetzen. Anschließend wurde Estrich eingebracht, der auch noch gefliest werden soll.

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Innenausbau

Abschließend brauchten nur noch die Fächer eingearbeitet werden. Die haben zusätzlich je Fach eine LED-Beleuchtung erhalten, damit ich auch was sehe. Platz gefunden hat alles, was vorher in der Ecke stand, sodass Platz gewonnen habe und die Sortierboxen sogar leichter erreichbar sind.
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Hier noch ein Video, welches ich im Laufe des Testes regelmäßig erstellen muss: