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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Tapete löst sich nach dem Streichen



checkedbasic
13.05.2007, 23:21
Hallo,

wir haben die Wohnung neu gestrichen und nun hat sich die Rauhfaser-Tapete an der Decke an den Bahnenrändern teilweise abgelöst.

Was kann man da am Besten gegen tun?

Trudy
17.05.2007, 13:36
Leider kann man nie genau sagen, wie oft sich eine Rauhfasertapete überstreichen lässt, irgendwann kommt sie dann leider nach dem Xten mal streichen immer runter.. :(
(das X-mal hängt von der Qualität der Rauhfaser und des Kleisters ab...)


Leider lassen sich die gelösten Ränder nicht so einfach wieder ankleben.
Du kannst ggf. mal einen Versuch starten... die Decke mit (gutem) Kleister satt einstreichen (auch über den Rand der abgegangenen Stellen) und die Tapete dann (mit einem Besen o.ä.) fest andrücken.

Wenn das alles nicht hilft musst Du möglicherweise in den sauren Apfel beissen und neu Tapezieren.

tomhueskens
18.05.2007, 16:47
Was auch noch sein kann: Die Decke (oder Wand) wurde nicht richtig grundiert. Aus Ihrer Mail geht nicht hervor, ob Sie die Rauhfaser neu gehängt haben oder nur alte überstrichen.
Falls neu gehängt wird und das Wandmaterial sehr saugfähig ist (bei Neubauten oder frisch verputzten Wänden z.B.) oder bei alten Wänden mit Sandputz (unter einer dünnen Kalkschicht ist Sand ) verschwindet das Wasser des Kleisters so schnell in der Wand, daß er wiederum so schnell trocknet, daß die Tapete nicht richtig hält (So ist es mir jedenfalls passiert).
Eine Grundierung sorgt dafür, daß die Wand nicht mehr so stark saugt und der Kleister besser wirkt.
Bei Gipsplatten (Einmann-Rigips-Platten) kommt noch dazu, daß ohne Grundierung man die Tapete nie mehr los kriegt, ohne die oberste Pappschicht der Platte gleich mit zu nehmen. Die Platte kann man dann ggf. nur noch erneuern (mir auch passiert :mad: )
Grundierung kriegt man ziemlich preiswert kanisterweise im Baumarkt.

Natürlich gehe ich davon aus, daß Sie die Ränder schön sorfältig eingekleistert haben und es DARAN nicht liegen kann. Lieber was zuviel als zuwenig Kleister, zumindest bei Rauhfaser, wo man das hinterher nach dem Überstreichen sowieso nicht mehr sieht.

gh0stSurf3r
24.05.2007, 18:56
Der Beitrag der vor mir verfasst wurde ist zwar sehr gut und auch einleuchtend erklärt, jedoch wird sich das Auftragen einer Grundierung bzw. eines Tiefengrunds nach getaner Tapezierarbeit mit ziemlicher Sicherheit als recht schwierig um nicht zu sagen "Unmöglich!" durchfürbar darstellen dürfen :rolleyes:

Ich würde es an Ihrer Stelle mal mit "OVALIT-T" von Metylan versuchen, den es in jedem gut Sortierten Baumarkt in Tuben als so genannten "Naht,-und Reparaturkleber" zu kaufen gibt!!!

Wenn es das erste mal einer solchen Maßnahme (z.b. nach wiederholtem Renovierungsanstrich) bedarf, ist dies ein ganz gute Lösung!!!

Der aus der Naht austretende "Kleber" sollte jedoch mit einem "Klammen" Schwamm oder Tuch vorsichtig "Abgetupft" werden, da sich ansonsten nach dem Trocknen häßliche-glänzende Flecken präsentieren werden ;)

Und wenn dann in ein paar Jahren erneut ein Renovierungsanstrich fällig sein sollte, sollte am besten darüber nachgedacht werden, die "Alte" Rauhfaser zu entfernen und durch eine neue zu ersetzen, da es mit jedem Anstrich der folgt nur noch zuspitzt und Sie die Nähte bald komplett offen stehen haben...

Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen!!! MFG - GhostSurfer